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Studie: Fliegen bleibt teuer
Fliegen bleibt einer Studie zufolge teuer. Grund seien fehlende Kapazitäten der Fluggesellschaften, heißt es in der am Montag veröffentlichten Untersuchung der Kreditversicherung Allianz Trade. Durch die Knappheit von Bauteilen sei die Auslieferung von Flugzeugen 2020 um die Hälfte eingebrochen. Zwar hätten sie sich seither allmählich erholt, doch die Flugzeugbauer hätten weiterhin Schwierigkeiten, mit der Nachfrage Schritt zu halten.
Auf Verbraucherseite steige die Nachfrage gleichzeitig ebenfalls - trotz der hohen Preise, wie es in der Studie weiter heißt. Im ersten Quartal dieses Jahr nahmen die weltweiten verkauften Passagierkilometer um rund 58 Prozent im Jahresvergleich zu und erreichten fast 86 Prozent des Niveaus vor der Corona-Pandemie.
Besonders stark war der Anstieg in Asien im Zuge der Wiedereröffnung Chinas. Aber "auch die Europäer heben zunehmend mehr ab", erklärte Branchenexpertin Maria Latorre von Allianz Trade. Nach einem Anstieg von rund 44 Prozent im ersten Quartal liege das Niveau nur noch etwa zwölf Prozent niedriger als vor der Pandemie 2019. "Zudem steht die Feriensaison ins Haus und die Verbraucher steigen nach Pandemie und Energiekrise wieder in den Flieger."
Die weltweiten Verkäufe von Flugtickets für diesen Sommer (Mai bis September) legten demnach um rund 35 Prozent im Vorjahresvergleich zu und erreichten 92 Prozent des Vor-Corona-Niveaus. Für das gesamte Jahr erwartet Allianz Trade rund 4,3 Milliarden Reisende. 2019 waren es 4,5 Milliarden gewesen.
M.White--AT