-
Berlin wird Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft 2029
-
Gregor Gysi fordert Ausschluss von Vanessa Emde aus der Linksfraktion
-
Prozess gegen früheren Lehrer wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer Schülerin
-
Berliner Weihnachtsbaum erreicht nach Panne auf der A10 den Gendarmenmarkt
-
Stephen Miller übernimmt nach republikanischer Wahlniederlage Trumps Stabsführung
-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Deutsche Autohersteller in der Krise: VW, Mercedes und BMW kämpfen mit massiven Verlusten in China
-
Parkgebühren für GP von São Paulo erreichen bis zu 500 Real pro Tag
-
Mistral stellt KI-Modell ML4 mit einer Billion Parametern vor
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Streit um Ökologie und Mieterschutz
Volkswagen bereitet Börsengang von Sportwagenbauer Porsche vor
Volkswagen erwägt den Börsengang seiner wertvollen Sportwagenmarke Porsche - mutmaßlich zur Finanzierung der teuren Umstellung auf die Elektromobilität. VW und sein Haupteigner, die Porsche Holding, seien in "fortgeschrittenen Gesprächen" über einen möglichen Börsengang von Porsche, teilten beide am Dienstag mit. Über den Schritt war schon seit Wochen spekuliert worden.
Mit ihrer Pflichtmitteilung an die Börse reagierten VW und die Porsche Holding am Dienstag auf "entsprechende Presseanfragen". Beide haben demnach bereits eine "Eckpunktevereinbarung" verhandelt, die die Basis für die weiteren Schritte zur Vorbereitung eines möglichen Börsengangs bilden soll. Vorstand und Aufsichtsrat von VW müssten aber noch zustimmen: "Eine abschließende Entscheidung ist noch nicht getroffen", betonten die Unternehmen.
Die Sportwagenmarke Porsche gehört zu 100 Prozent zu Volkswagen. Der zweitgrößte Autohersteller der Welt wiederum wird kontrolliert von der Porsche Automobil Holding SE, über die die Familien Porsche und Piëch eine Stimmenmehrheit von 53,3 Prozent bei Volkswagen haben.
Die Porsche Holding ist wie VW an der Börse in Frankfurt am Main notiert. Nach Bekanntgabe des möglichen Börsengangs sprang der Kurs der Holding um fast elf Prozent nach oben, der von VW um fast neun Prozent.
Der mögliche Börsengang könnte auch den Erwerb von Stammaktien der Porsche AG durch die Porsche Holding umfassen, erklärte die Holding. Die "Wirtschaftswoche" zitierte Analysten, die einen "emotionalen Faktor" für entscheidend halten: Die Eigner-Familien bekämen wieder direkten Zugriff auf Porsche. Der Sportwagenbauer war nach der verlorenen Übernahmeschlacht vor fast zehn Jahren an VW gegangen.
"Es kann bei der Aktion nicht darum gehen, Cash zu heben", sagte Autoexperte Arndt Ellinghorst von Quantco der "Wirtschaftswoche". Es gebe "andere, sehr gute Gründe für die Eigenständigkeit der Porsche AG". Ellinghorst hält eine Abspaltung für "die deutlich elegantere Lösung" als einen Börsengang. Volkswagen benötige keine Geldzufuhr.
VW will in den Umbau zur Elektromobilität 35 Milliarden Euro investieren. Bis 2025 will VW der weltweit größte Anbieter von E-Autos sein, bis 2030 soll die Hälfte aller verkauften Autos elektrisch fahren.
Volkswagen vereint zwölf Marken unter seinem Dach - dazu gehören neben der Kernmarke VW unter anderem auch Audi, Porsche, Seat und Skoda. 2019 schon hatte der Konzern seine Dachgesellschaft Traton für Marken wie MAN und Scania, die leichte Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse herstellen, an die Börse gebracht. Das diente vor allem der Vereinfachung der Unternehmensstrukturen.
Das Land Niedersachsen, mit 20 Prozent an VW beteiligt, wollte den möglichen Börsengang von Porsche am Dienstag nicht kommentieren. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) äußerten sich nicht zu Aufsichtsratsinterna, erklärte die Staatskanzlei in Hannover. Eine abschließende Entscheidung sei noch nicht getroffen worden.
R.Lee--AT