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Bayern im Klassiker ohne Neuer - Kimmich trainiert
Bayern München muss auch im deutschen Fußball-Klassiker gegen Borussia Dortmund auf seinen Kapitän Manuel Neuer verzichten, darf aber auf die Rückkehr von dessen Stellvertreter Joshua Kimmich hoffen. "Leider kommt das Spiel ein bisschen zu früh für Manuel Neuer, er hat immer noch Schmerzen im Fuß", sagte Interimstrainer Aaron Danks vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Kimmich dagegen sollte nach dem Trauerfall in seiner Familie am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. "Danach werden wir miteinander sprechen und sehen, wie er durchkommt", sagte Danks.
Sportvorstand Max Eberl ergänzte: "Das Leben ist anders für ihn jetzt, da brauchen wir kein Hehl draus zu machen. Aber wir werden ihm alle Unterstützung geben, wir leben das und labern nicht nur. Wenn er in den neuen Alltag eintaucht und sich bereit fühlt, macht sich der Trainerstab mit Jo Gedanken darüber, ob das der richtige Zeitpunkt ist."
Neben Neuer fehlen auch die verletzten Jamal Musiala, Luis Díaz und Bara Ndiaye. Danks, der weiter den erkrankten Cheftrainer Vincent Kompany vertritt, gibt sich dennoch zuversichtlich: "Es ist ein großes Spiel, die ganze Welt schaut darauf. Wir sind bereit dafür."
Eberl verwies auf den Tabellenstand, der den Spitzenreiter aus München und seinen Dortmunder Rivalen nach sieben Spielen punktgleich führt, und betonte: "Das bedeutet automatisch Augenhöhe. Es ist ein großes Spiel, ein großer Klassiker. Wir haben großen Respekt vor Dortmund, wie sie uns die letzten eineinhalb Jahre gefordert und angetrieben haben. Trotzdem wollen wir gewinnen und diese Augenhöhe verlassen."
Tipps von Kompany wird es dafür nicht geben, wie Danks betonte: "Absolut nicht! Wir nehmen das wirklich ernst", sagte er über die dem Trainer verordnete Ruhe, "ich habe da auch klare Anweisung, ihn nicht in irgendwelche Diskussionen hineinzuziehen. Es geht um seine Gesundheit, um die Zeit mit der Familie, damit er ausgeruht und in bester Verfassung zurückkommt."
O.Ortiz--AT