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Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer
Abgekocht im serbischen Hexenkessel: Die EuroLeague-Krise der Basketballer von Bayern München hat sich noch einmal verschärft. Bei Roter Stern Belgrad ging der deutsche Vizemeister am Donnerstag nach ganz schwacher Vorstellung mit 73:103 (31:48) unter. Es war die siebte Niederlage im neunten Saisonspiel, gleichzeitig haben die Bayern die vergangenen vier Partien in der Königsklasse allesamt verloren.
Zwei Tage nach der 84:88-Heimpleite gegen den FC Barcelona kassierten die Münchner vor 15.000 frenetischen Zuschauern in Belgrad den nächsten bitteren Rückschlag, nachdem sie vor der Spielzeit noch von den Playoffs geträumt hatten. Bei Roter Stern, wo die deutschen Nationalspieler David Krämer und Nick Weiler-Babb unter Vertrag stehen, war Duane Washington mit 16 Punkten bester Werfer der Bayern.
Schon zur Halbzeit lagen die Münchner mit 17 Punkten in Rückstand, ehe ein drittes Viertel zum Vergessen folgte. Das Team von Trainer Anton Gavel war dem Gegner zu keinem Zeitpunkt gewachsen, hielt auch körperlich kaum dagegen und kassierte 31 Punkte in zehn Minuten. Auch im Schlussviertel blieb ein letztes Aufbäumen aus, die Bayern hatten sich ihrem Schicksal ergeben.
Es bleibt kompliziert: In der EuroLeague folgen nun drei weitere Auswärtsspiele bei ASVEL Lyon-Villeurbanne, Valencia Basket und Zalgiris Kaunas. Zunächst sind Gavel und Co. aber in der Bundesliga gefragt, deren Tabelle sie ungeschlagen anführen. Am Sonntag (15.00 Uhr) geht es zu den Rostock Seawolves, zwei Tage später kommen die Löwen Braunschweig nach München (20.00 Uhr/beide Dyn).
N.Walker--AT