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Vuelta: Küng gewinnt Zeitfahren in Andalusien - Roglic verkürzt
Der Schweizer Radprofi Stefan Küng hat das letzte Einzelzeitfahren der diesjährigen Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der 32 Jahre alte Zeitfahrspezialist setzte sich auf der 18. Etappe von der Stierkampfarena in El Puerto de Santa Maria nach Jerez de la Frontera vor Callum Thornley (Red Bull-Bora-hansgrohe/+3 Sekunden) und Joao Almeida (UAE Team Emirates-XRG/+9 Sekunden) durch. Für Küngs Schweizer Team Tudor Pro Cycling war es der zweite Etappensieg, nachdem der Augsburger Marco Brenner am vorigen Samstag triumphiert hatte.
Das Rote Trikot hat derweil weiter der Spanier Enric Mas (Movistar) inne - wie erwartet konnte der Vuelta-Rekordsieger und bisherige Dritte Primoz Roglic (Bull-Bora-hansgrohe) dessen Vorsprung im Zeitfahren aber verringern. Der Slowene (+1:37 Minuten) schob sich in der Gesamtwertung am Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM/+3:01) vorbei auf Rang zwei.
Auf der weitestgehend flachen, von vielen langen Geraden geprägten Strecke, bei der einzig drei kleine Wellen für insgesamt 217 Höhenmeter sorgten, war für Mas und Gall im Vorhinein Schadensbegrenzung die Devise. Bester Deutscher im Klassement ist nach wie vor Emanuel Buchmann (Ravensburg/Cofidis/+1:10:06 Stunden) auf Rang 28.
Vor dem großen Finale am Sonntag in Granada warten dann noch zwei Bergankünfte auf die Fahrer. Zu Beginn des letzten Vuelta-Bergblocks führt der längste Tagesabschnitt am Freitag über 210 Kilometer von Vélez-Málaga über 3800 Höhenmeter hinauf nach Penas Blancas.
S.Jackson--AT