-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Deutsche Autohersteller in der Krise: VW, Mercedes und BMW kämpfen mit massiven Verlusten in China
-
Parkgebühren für GP von São Paulo erreichen bis zu 500 Real pro Tag
-
Mistral stellt KI-Modell ML4 mit einer Billion Parametern vor
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Streit um Ökologie und Mieterschutz
-
DFB-Nachwuchsliga: MSV-A-Jugend trifft auf Rot-Weiss Essen
Stuttgart sucht nach dem 1:5 in München die richtigen Lehren
Der VfB Stuttgart hat zum Bundesliga-Auftakt mit 1:5 beim FC Bayern verloren. Trainer Sebastian Hoeneß fordert vor dem Spiel gegen Köln schnelle Fortschritte.
Die 1:5-Niederlage beim FC Bayern München zum Auftakt der 64. Bundesliga-Saison hat dem VfB Stuttgart erneut den Abstand zum deutschen Meister vor Augen geführt. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth sprach nach dem Spiel von einem im Grunde bekannten Verlauf. Für Stuttgart war es die siebte Pflichtspielniederlage in Serie gegen den Rekordmeister; in diesen Begegnungen kassierte der VfB insgesamt 26 Gegentore.
Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß trat zunächst mutig auf und hielt phasenweise mit den Münchnern mit. Wie schon in früheren Duellen gelang es Stuttgart jedoch nicht, die eigenen guten Abschnitte konsequent in Tore und einen veränderten Spielverlauf umzusetzen.
Wohlgemuth bezeichnete das Ergebnis als deprimierend und forderte jeden Beteiligten auf zu prüfen, was im nächsten Spiel besser gemacht werden könne. Ein Sonderlob erhielt Torhüter Fabian Bredlow, dem der Sportvorstand eine rundum fehlerfreie Leistung bescheinigte. Bredlow vertritt den verletzten Dennis Seimen.
Am kommenden Freitag empfängt Stuttgart den 1. FC Köln. Hoeneß erklärte, seine Mannschaft müsse die deutliche Niederlage rasch verarbeiten und sich von Woche zu Woche steigern. Der Anspruch sei, sich hinter Bayern gegenüber Konkurrenten wie Köln, Dortmund, Leipzig oder Leverkusen zu behaupten.
Der Auftritt in München wies Parallelen zum DFB-Pokalfinale im Mai auf. Auch dort hatte der VfB den Bayern über längere Zeit Widerstand geleistet, am Ende aber 0:3 verloren. Hoeneß sieht einen entscheidenden Punkt darin, gute Phasen mit einem eigenen Treffer zu belohnen und damit das Momentum der Partie zu verändern.
Tiago Tomás verpasste am Freitag die mögliche Stuttgarter Führung. Kurz darauf brachte Dayot Upamecano Bayern mit 1:0 in Führung. Nach Josha Vagnomans Ausgleich unterlief demselben Spieler ein Eigentor zum 1:3, das die Begegnung endgültig zugunsten der Gastgeber kippen ließ. Hoeneß bezeichnete diese Minuten als hart.
Neben der höheren individuellen Qualität der Bayern machte sich auch der Kraftaufwand bemerkbar. Stuttgart fehlte die Energie, um über 90 Minuten auf dem gesamten Platz Mann gegen Mann zu verteidigen. Kapitän Deniz Undav fasste den Verlauf dahingehend zusammen, dass der VfB mutig spielen wollte, von Bayern aber letztlich klar besiegt wurde.
Hoeneß erwartet, dass München in dieser Saison auch weitere Gegner deutlich schlagen wird. Für Stuttgart gelte es deshalb, die positiven Phasen auszubauen. Neuzugang Dzenan Pejcinovic aus Wolfsburg vergrößert die Auswahl im Angriff. Mehrere Nationalspieler arbeiten nach dem WM-Sommer noch an ihrer körperlichen Verfassung. Wohlgemuth nannte das Ergebnis einen schlechten Start, sieht darin aber keinen Grund, die Mannschaft entmutigt in die weitere Saison gehen zu lassen.
H.Thompson--AT