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Chelsea streicht Enzo Fernández nach Zweifeln an seiner Einsatzbereitschaft
Enzo Fernández fehlte beim 2:0-Erfolg des FC Chelsea im League Cup gegen Luton Town. Trainer Xabi Alonso verwies auf Energie und Spielbereitschaft, während Transfergerüchte anhalten.
Der FC Chelsea hat den argentinischen Mittelfeldspieler Enzo Fernández überraschend nicht für den 2:0-Sieg im League Cup gegen Luton Town nominiert. Trainer Xabi Alonso erklärte nach der Partie, der 25-Jährige habe nicht die notwendige Energie und Motivation für einen Einsatz gezeigt.
Alonso betonte, Chelsea benötige Spieler in bestmöglicher Verfassung. Bei der Auswahl würden Fitness, Energie und der erkennbare Wille zum Spielen berücksichtigt. Die Entscheidung fiel am Nachmittag vor der Begegnung. Trainer und Spieler hätten miteinander gesprochen und seien zu dem Schluss gekommen, dass Fernández an diesem Abend besser nicht zum Aufgebot gehören solle. Alonso bezeichnete ihn zugleich als Spitzenspieler.
Der Ausschluss fällt in eine Phase anhaltender Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Manchester City. Medien in Argentinien berichten, ein Transfer könne näher rücken. Aus dem Umfeld von Chelsea hieß es dem Bericht zufolge jedoch, zwischen den beiden Vereinen habe es bislang keinen direkten Kontakt gegeben.
Alonso wies einen Zusammenhang zwischen den Transfergerüchten und seiner Kaderentscheidung zurück. Verein und Trainer hätten gemeinsam abgewogen, was für die Mannschaft am besten sei. Zudem hätten andere Profis Spielzeit benötigt.
Ungeachtet dieses Dementis prüft Chelsea offenbar mögliche Nachfolger. Genannt werden Alex Scott vom AFC Bournemouth, Morgan Gibbs-White von Nottingham Forest und Lamine Camara von Monaco. Einen Verkauf von Fernández will der Klub demnach nur in Betracht ziehen, wenn ein geeigneter Ersatz verfügbar ist.
Bis zum Ende des Transferfensters am 2. September bleibt damit nur wenig Zeit für eine Entscheidung. Fernández' sportliche Zukunft ist nach seiner kurzfristigen Nichtberücksichtigung weiter offen.
Die möglichen Ersatzkandidaten unterscheiden sich in Erfahrung und Klubzugehörigkeit. Alex Scott ist 23 Jahre alt und spielt für Bournemouth, Morgan Gibbs-White ist 26 und steht bei Nottingham Forest unter Vertrag, Lamine Camara ist 22 und gehört Monaco. Dass Chelsea mehrere Namen prüft, deutet auf Vorbereitungen für verschiedene Szenarien hin, ist aber noch kein Beleg für einen bevorstehenden Abschluss.
Fernández war nicht aus Verletzungsgründen abwesend. Alonsos öffentliche Begründung konzentrierte sich auf Form, Energie und Einsatzwillen. Zugleich bezeichnete der Trainer den Argentinier ausdrücklich als Top-Spieler. Der Beitrag erschien ursprünglich auf der bulgarischen Plattform sportal.bg, die wie Blick zum Ringier-Verlag gehört.
K.Hill--AT