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Staudenmann reist als Favorit zum Kilchberger und plant danach eine Trainingspause
Fabian Staudenmann geht nach fünf Kranzfestsiegen in Serie als Topfavorit ins Kilchberger Schwinget. Nach dem Saisonhöhepunkt will der 26-jährige Berner einige Wochen pausieren.
Fabian Staudenmann startet als Topfavorit beim Kilchberger Schwinget. Der 26 Jahre alte Berner hat zuletzt fünf Kranzfeste nacheinander gewonnen und seine Stellung als einer der stärksten Schwinger der Saison gefestigt.
Staudenmann bereitet sich äußerst konsequent auf seine Wettkämpfe vor. Er hat eine eigene Trainingsgruppe aufgebaut und richtet seinen Alltag weitgehend nach dem Sport aus. Nach seiner Auffassung bedeutet Stillstand einen Rückschritt, weshalb er während der Saison nur wenig dem Zufall überlässt.
Nach dem letzten Höhepunkt des Schwingjahres setzt er jedoch bewusst einen anderen Schwerpunkt. Staudenmann berichtete, dass er nach Abschluss der Saison gern an der Bar feiere. Nach Monaten mit zahlreichen Einschränkungen sei dies für ihn der richtige Zeitpunkt, einmal Abstand vom strikten Trainingsalltag zu gewinnen.
Schon nach dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest des vergangenen Jahres sowie nach dem Jubiläumsfest im Appenzell hatte er ausgiebig gefeiert. Innerhalb des Berner Teams übernimmt Staudenmann damit nicht nur im Sägemehl eine führende Rolle. Wenn eine Bar bei einem eidgenössischen Anlass aus seiner Sicht zu früh schließt, bemüht er sich nach eigenen Worten darum, die Feier an anderer Stelle fortzusetzen.
Das intensive Schwingjahr endet für Staudenmann und seine Konkurrenten Anfang September mit dem Kilchberger. Danach plant er mehrere trainingsfreie Wochen. Im Oktober will er langsam mit dem Aufbau für die nächste Saison beginnen.
Zuvor konzentriert er sich auf sein sportliches Ziel: Nach seiner bislang herausragenden Saison möchte Staudenmann den Kilchberger zum zweiten Mal gewinnen. Erst nach dem Wettkampf beginnt für ihn die geplante Pause.
H.Thompson--AT