-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
-
Deutsche Autohersteller in der Krise: VW, Mercedes und BMW kämpfen mit massiven Verlusten in China
-
Parkgebühren für GP von São Paulo erreichen bis zu 500 Real pro Tag
-
Mistral stellt KI-Modell ML4 mit einer Billion Parametern vor
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Streit um Ökologie und Mieterschutz
-
DFB-Nachwuchsliga: MSV-A-Jugend trifft auf Rot-Weiss Essen
Ermittlungen nach Angriff eines Bergführers am Großglockner
Nach einer auf Video festgehaltenen Auseinandersetzung am Mürztaler Steig ermittelt die Polizei gegen einen Bergführer wegen des Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit.
Ein Zwischenfall am Großglockner hat polizeiliche Ermittlungen und berufliche Konsequenzen für einen Bergführer ausgelöst. Die Auseinandersetzung ereignete sich am 22. August am Mürztaler Steig auf dem Weg zur Adlersruhe, der Erzherzog-Johann-Hütte.
Ein polnisches Ehepaar befand sich im Abstieg, wobei der Mann die Tour mit einer Helmkamera filmte. Auf der engen Passage wollte der Bergführer mit seiner Gruppe an dem Paar vorbeisteigen, während die Frau hinunterkletterte. Nach einer verbalen Auseinandersetzung kehrte der Bergführer um, packte den Ehemann an den Armen und bedrängte ihn in unmittelbarer Nähe zum Abgrund.
Am Freitag erstattete eine Person, die das später auf Instagram verbreitete Video gesehen hatte, Anzeige bei der Polizei in Matrei in Osttirol. Die Polizei nahm Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck auf und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit ein. Nach dem Bericht drohen bei einer Verurteilung bis zu drei Monate Haft.
Der Auftrag war dem Mann vom Kalser Berg- und Skiführerverein vermittelt worden, obwohl er kein Vereinsmitglied ist. Der Verein erklärte, künftig keine Aufträge mehr an ihn zu vergeben, und entschuldigte sich bei dem polnischen Alpinisten. Der Bergführer wollte sich zu dem Vorfall nicht äußern.
Auch der Österreichische Berg- und Skiführerverband distanzierte sich von dem Verhalten und bezeichnete es als zwischenmenschlich und alpinistisch untragbar. Weitere Schritte liegen demnach beim zuständigen Landesverband.
A.Anderson--AT