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Zweites WM-Gold in Frankfurt: Varfolomeev siegt mit dem Ball
Nächster Triumph für Darja Varfolomeev bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main: Die Olympiasiegerin von 2024 gewann am frühen Sonntagnachmittag im Gerätefinale mit dem Ball dank 30,350 Punkten Gold und verteidigte damit ihren Titel. Die 19-Jährige setzte sich vor den als neutralen Athletinnen gestarteten Russinnen Sofiia Ilteriakowa (29,800) und Mariia Borisowa (29,150) durch.
Kurz zuvor hatte sich Varfolomeev bereits die Bronzemedaille mit dem Reifen gesichert. Durch ihre 30,400 Punkte musste sie nur der Ukrainerin Taisiia Onofriitschuk (30,700) und der italienischen Titelverteidigerin Sofia Raffaeli (30,500) den Vortritt lassen.
Am Freitag hatte Varfolomeev den prestigeträchtigen Titel im Mehrkampf gewonnen - zum bereits dritten Mal nacheinander. Mit diesem Erfolg bescherte Varfolomeev Deutschland zugleich einen ersten Quotenplatz für die Spiele 2028 in Los Angeles.
Wichtig seien Schlaf und Regeneration, hatte Varfolomeev nach ihrem Triumph vor zwei Tagen gesagt - zum Feiern blieb zunächst keine Zeit. "Volle Konzentration für die drei Finals" lautete ihr Motto mit Blick auf den Sonntag. Die Siegerehrung in der Frankfurter Festhalle hatte sie am späten Freitagabend dennoch in vollen Zügen genießen können: "Es war mein Traum, mit Deutschland die Hymne zu singen", hatte die 19-Jährige gesagt.
Am Sonntag hat Varfolomeev noch eine weitere Medaillenchance: Ab 15.50 Uhr fällt die Entscheidung mit dem Band, die gebürtige Russin geht als Titelverteidigerin ins Rennen. Die Qualifikation für das Gerätefinale mit den Keulen hatte Varfolomeev überraschend knapp verpasst. Die weiteren deutschen WM-Starterinnen für den Deutschen Turner-Bund (DTB), Lada Pusch (Reifen, Ball, Keulen) und Anastasia Simakova (Band), hatten die Finalwettkämpfe mit ihren Handgeräten jeweils nicht erreicht.
M.King--AT