Arizona Tribune - 7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert.

Börse
Euro STOXX 50 -0.99% 6170.49 €
DAX -1.95% 25820.36 €
MDAX -0.81% 30642.23 €
TecDAX -0.86% 4005.07 €
Goldpreis -0.95% 4074.9 $
EUR/USD -0.67% 1.1143 $
SDAX -1.02% 17843.71 €
7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert.
7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert. / Foto: Sven Hoppe - picture-alliance/dpa/SID

7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert.

Erst Riesen-Probleme, dann ein Riesen-Satz: Malaika Mihambo hat in der EM-Qualifikation der Weitspringerinnen in Birmingham nach einem Krimi das Finale am Sonntag (21.05 Uhr/ARD und Eurosport) gelöst. Die Titelverteidigerin sprang erst im letzten Versuch unter die besten zwölf - und landete mit 7,10 m dann aber ganz vorne.

Textgröße:

Bei starkem Rückenwind hatte Mihambo zunächst große Schwierigkeiten mit dem Anlauf. Im ersten Versuch sprang sie fast 30 Zentimeter zu früh ab und kam nicht über 6,37 m hinaus. Versuch zwei war weit übertreten - es stimmte gar nichts.

Unter großem Druck funktionierte Mihambo wieder einmal am besten. Obwohl sie am Brett 23 Zentimeter verschenkte, flog sie weit über die Sieben-Meter-Marke. Mit 3,3 m/s Sekunden lag der Rückenwind allerdings weit oberhalb der für den Eingang in Bestenlisten zulässigen 2,0 m/s. Mihambos Bestleistung liegt bei 7,30 m beim WM-Triumph in Doha 2019.

Bei regulärem Wind (1,7 m/s) kam die Portugiesin Agate de Sousa auf exakt sieben Meter. Die europäische Jahresbeste Larissa Iapichino (Italien), Tochter der zweimaligen Weltmeisterin Fiona May, sprang gleich im ersten Versuch 6,94 m und dürfte Mihambos härteste Konkurrentin werden.

Die deutsche Meisterin Mikaelle Assani (Karlsruhe), die Mihambo beim von starkem Wind beeinflussten DM-Wettkampf überraschend geschlagen hatte, schied mit 6,52 m als 18. aus. Imke Daalmann (Leverkusen) verabschiedete sich nach drei ungültigen Versuchen.

L.Adams--AT