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Ceferin übt VAR-Kritik: "Verstehe es selbst nicht mehr"
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat Kritik an uneinheitlichen Schiedsrichterentscheidungen seit der Einführung des Videobeweises (VAR) geäußert. "Ich verstehe es selbst nicht mehr", sagte der Slowene am Donnerstag auf der Konferenz "The Forum" in Madrid, die von Apollo Sports Capital, dem neuen Mehrheitsaktionär von Atlético Madrid, organisiert wurde.
"Manchmal können die Fans die unterschiedlichen Regelauslegungen von Spiel zu Spiel nicht nachvollziehen – und ich verstehe sie. Ich verstehe es selbst nicht mehr", sagte Ceferin. Besonders die Handspielregel sorge für Verwirrung: "Niemand versteht das. Ist es ein Elfmeter oder nicht, ist es Absicht oder nicht? Wie soll man das wissen – man ist ja kein Psychiater!"
Zugleich betonte Ceferin, dass die Entscheidungsgewalt weiterhin beim Schiedsrichter auf dem Platz liege. "Der VAR soll nur bei klaren und offensichtlichen Fehlern eingreifen", so der 58-Jährige. Die Überprüfungen müssten zudem kurz gehalten werden: "Nicht wie teilweise in La Liga oder der Premier League, wo Spiele zehn bis 15 Minuten unterbrochen werden."
Als besten Weg zur Fehlervermeidung sieht der UEFA-Chef eine konsequente Anwendung der Regeln des International Football Association Board (IFAB).
E.Hall--AT