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Leipzig gegen Bayern als Underdog: "Keiner rechnet damit"
Trainer Ole Werner nimmt die Außenseiterrolle mit RB Leipzig im DFB-Pokal-Duell mit Bayern München gerne an. "Keiner rechnet damit, dass wir als Sieger vom Platz gehen, aber wir tun das schon - und das soll man auch auf dem Platz sehen", betonte der 37-Jährige mit Blick auf das Viertelfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) in München.
"Die Erwartungshaltung ist klar", erklärte Werner, Bayern sei "der Favorit". Jeder werde "nach der Saison, die sie bisher spielen, davon ausgehen, dass sie das Spiel für sich entscheiden. Das ist sicherlich eine Rolle, in der wir uns auch wohlfühlen." Im Pokal treffen die beiden Mannschaften bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Beim Eröffnungsspiel der Bundesliga war Leipzig dabei mit 0:6 in München untergegangen, beim Rückspiel hatte es im Januar ein 1:5 gesetzt.
Die beiden bitteren Pleiten spielen für Werner allerdings keine Rolle für das kommende Duell. "Ich habe nicht das Gefühl, dass man meine Mannschaft aufrichten muss, sondern dass wir aus dem Rückspiel viele positive Elemente mitnehmen können", zudem sei es nun "ein anderer Wettbewerb", betonte der Trainer. Leipzig habe "nichts zu verlieren". RB könnte mit einem Erfolg dem dritten Pokaltriumph ein Stück näher kommen, bereits 2022 und 2023 hatten sich die Leipziger zum Sieger gekrönt.
Gegen die Münchner komme es nun auf "sehr, sehr gutes, aggressives Verteidigen" an, betonte Werner, der wie in den vergangenen Pokalpartien auf Maarten Vandevoordt im Tor setzt. Es gehe aber auch darum, "dass du Fußball spielst, selbst gefährlich wirst. Es gibt durchaus Räume, die sich dann auch immer wieder ergeben." Wenn diese da seien, müsse man sie "auch mit Mut und einer breiten Brust" nutzen, forderte Werner, "weil ich glaube schon, dass wir Spieler auf dem Platz haben, die den Bayern weh tun können".
W.Morales--AT