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DOSB mit Rekordaufgebot zu Olympia
Eishockeystar Leon Draisaitl, Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß und die Dauersieger im Eiskanal führen das Winter-Rekordaufgebot des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo an. 183 Athletinnen und Athleten (85 Frauen und 98 Männer) umfasst das Team D bei den Wettbewerben in Norditalien, die am 6. Februar im San-Siro-Stadion eröffnet werden (bis 22. Februar). Vor vier Jahren in Peking gehörten 148 Sportlerinnen und Sportler zum deutschen Team, der bisherige Rekord datiert von 2006 in Turin (161).
"Wir freuen uns über ein großes und starkes Team Deutschland. Die Olympischen Winterspiele in Norditalien vor unserer Haustür versprechen ein echtes Wintersportfest zu werden", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert. Bei der Nominierungspressekonferenz zum Abschluss der Einkleidung in München erklärte Olaf Tabor, DOSB Vorstand Leistungssport und Chef de Mission: "Die Temperatur steigt. Es kribbelt."
Die Hoffnungen auf ähnliche Erfolge wie vor vier Jahren bei den von Corona geprägten und gedämpften Spielen in China (12 mal Gold, 27 Medaillen insgesamt, Rang zwei im Medaillenspiegel) sind groß. "Wir haben ein Medaillenpotenzial, das ähnlich zu Peking ist. Es wird schwierig zu prognostizieren sein. In der Spitze wird es immer enger. Ich bin zuversichtlich, dass wir ausreichend Eisen im Feuer haben. Wir wollen als Nation unter die ersten drei", so Tabor, der hofft, dass die Eisbahn in Cortina "eine goldene wird". In Peking wurden drei Viertel der Goldmedaillen von Rodlern, Bobpiloten und Skeletonis gewonnen.
A.Moore--AT