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Hettich-Walz zwischen Weltcup und Töchterchen
Mit Töchterchen Karlotta im Weltcup - doch die deutsche Biathletin Janina Hettich-Walz gibt sich nach einigen Wochen mit ihrer ungewöhnlichen Doppelbelastung entspannt. "Das funktioniert ganz gut. Es ist einfach anders, ich habe sicher ein bisschen mehr zu tun. Aber ich empfinde es jetzt nicht als Stress", sagte die 29-Jährige vor dem Auftakt des Heimweltcups in Ruhpolding.
Hettich-Walz hatte wegen ihrer Schwangerschaft die vergangene Saison verpasst. Im Februar 2025 hatte sie Tochter Karlotta zur Welt gebracht, Ende November in Östersund ihre Rückkehr in den Weltcup gefeiert - und inzwischen bereits die Norm für die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) erfüllt. Dies sei ihr "großes Ziel" gewesen.
Karlotta ist dabei für Hettich-Walz, die 2024 WM-Silber im Einzel geholt hatte, "eine ganz besondere Motivation". Zudem sorgt das Baby für die nötige Ablenkung. "Manchmal finde ich es auch ganz gut, wenn man vom Wettkampf oder vom Training zurückkommt und dann sein Kind hat und an etwas ganz anderes denkt. Das ist dann nicht mehr wichtig", sagte sie.
Hettich-Walz, zuletzt Sechste im Sprint von Oberhof, ist im deutschen Biathlon die erste Mutter, die im Weltcup an den Start geht. Im Weltcup sind aktuell zudem noch die Mütter Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich), Anastasija Kuzmina, Paulina Batovska Fialkova (beide Slowakei) und Baiba Bendika (Lettland) dabei.
Am Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) startet Hettich-Walz mit der Staffel über 4x6 km in den Weltcup in Ruhpolding. Zudem stehen für die DSV-Athletin noch der Sprint am Freitag und die Verfolgung am Sonntag auf dem Programm.
In Ruhpolding sind Ehemann Kai und Karlotta dabei. Manchmal wird Hettich-Walz auch von ihrer Mutter unterstützt, denn: "Alleine würde es natürlich nicht gehen."
T.Sanchez--AT