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"Würde ich gerne fahren": Lipowitz will wieder zur Tour
Deutschlands Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz will auch im nächsten Jahr bei der Tour de France starten. "Ich würde die Tour im kommenden Jahr gerne fahren", sagte der 25-Jährige vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe, der im vergangenen Sommer bei seinem Debüt in Frankreich den dritten Platz belegt und die Nachwuchswertung gewonnen hatte, im ARD-Podcast Tourfunk.
Auch aus den eigenen Reihen gab es zuletzt positive Signale für eine zweite Teilnahme am wichtigsten Radrennen des Jahres. "Das Team ist auf jeden Fall nicht abgeneigt, mich zur Tour zu schicken", sagte Lipowitz: "Wenn alles gut läuft und wir einen guten Weg finden, ich gesundheitlich gut durchkomme und es sportlich gut läuft, dann kann man mich nochmal in Frankreich sehen nächstes Jahr."
In welcher Rolle, das ist angesichts der Verpflichtung von Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel die große Frage. Eine Doppelspitze mit dem Belgier sei für Lipowitz "auf jeden Fall ein möglicher Weg, den wir machen können. Am Ende liegt es nicht in meiner Hand. Ich denke, dass wir trotzdem einen guten Weg finden, dass kein Fahrer in irgendeiner Art und Weise benachteiligt wird."
Man müsse "schauen, wie man die Rennen davor einteilt. Die Vorbereitung für so eine Grand Tour beginnt schon zwei, drei Monate vorher", erklärte der Ulmer. Man könne daher "noch nicht so viel sagen". Ein Start beim Giro d'Italia, der ersten der drei großen Landesrundfahrten, sei bisher "nicht im Gespräch", sagte Lipowitz.
Der Wechsel von Evenepoel, wie Lipowitz Jahrgang 2000, hat den Deutschen gefreut. "Es ist natürlich immer schön, wenn man einen solch erfolgreichen Fahrer im Team hat. Es ist gut, so jemanden im Team zu haben", sagte Lipowitz über Evenepoel, den er in der "absoluten Weltspitze" sieht.
Eine weitere positive Sache bringt die Verpflichtung Evenepoels für Lipowitz mit. "Ich glaube, Remco ist jemand, der gerne in der Öffentlichkeit steht", sagte Lipowitz, der nach sechs Wochen Pause wieder ins Training eingestiegen ist: "Das ist für mich vielleicht ganz gut, wenn ich da im Hintergrund meine Sachen machen kann. Ich hoffe, dass sich vielleicht nicht ganz so viel ändert im Vergleich zum letzten Jahr, als Primoz (Roglic, Anm. d. Red.) im Vordergrund stand."
E.Flores--AT