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"Sommermärchen"-Prozess: Zwanziger bestreitet Beteiligung
Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat vor Gericht bestritten, über die Zweckentfremdung von Zahlungen im Zuge der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gewusst zu haben. "Ich habe das erste Mal 2015 erfahren, dass das Geld nicht in den Kassen der FIFA gelandet ist", beteuerte der 79-Jährige am Montag in seiner Aussage im "Sommermärchen"-Prozess vor dem Landgericht Frankfurt/Main.
Grundsätzlich sei ihm die Forderung in Höhe von umgerechnet 6,7 Millionen Euro bekannt gewesen. Zwanziger habe aber lediglich von einer nötigen "Provisionszahlung" an den Weltverband FIFA für den gewährten WM-Zuschuss in Höhe von 170 Millionen Euro gewusst - so habe WM-Chef Franz Beckenbauer die Ausgabe stets bezeichnet. Eine solche Zahlung sei laut dem früheren Schatzmeister Zwanziger "für den DFB unbedenklich" gewesen, so sie denn real wäre.
Wohin das Geld letztendlich floss, wusste Zwanziger laut eigener Aussage nicht. Die Summe, so die Vorwürfe im Gerichtsprozess, wurde 2005 vom Organisationskomitee über die FIFA mutmaßlich an den früheren adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus überwiesen. Exakt dieser Betrag war drei Jahre zuvor offenkundig in Form von Vorleistungen von Beckenbauer und Louis-Dreyfus an den ehemaligen Skandalfunktionär Mohamed bin Hammam nach Katar geflossen.
Wofür das Geld tatsächlich verwendet wurde, ist nach wie vor offen und soll durch das Verfahren aufgeklärt werden. Seit Jahren wird über eine angebliche Wahlkampffinanzierung für den damaligen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter im Jahr 2002 spekuliert. Nach Zwanzigers Statement sollen in den kommenden Wochen die Aussagen von Blatter, Günter Netzer und des damaligen FIFA-Generalsekretärs Urs Linsi Aufschluss geben.
Auf der Anklagebank in Frankfurt/Main sitzt nur noch Zwanziger. Ursprünglich mussten sich seit Anfang März 2024 auch der frühere DFB-Boss Wolfgang Niersbach und Ex-Generalsekretär Horst R. Schmidt wegen des Verdachts der "Hinterziehung, bzw. Beihilfe zur Hinterziehung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer für das Jahr 2006 in Höhe von über 13,7 Millionen Euro zugunsten des DFB" verantworten.
Das Trio weist die Vorwürfe zurück. Das Verfahren gegen Niersbach war im August des vergangenen Jahres gegen eine Zahlung von 25.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen eingestellt worden. Schmidt bekommt wegen gesundheitlicher Probleme ein abgetrenntes Verfahren.
N.Mitchell--AT