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Sicherheitslücken entdeckt: EU bessert bei App für Alterskontrollen nach
Wegen Berichten über Sicherheitslücken bessert die EU bei ihrer neuen App für Alterskontrollen nach. Es seien "sofortige Maßnahmen" ergriffen worden, sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag vor Journalisten. Eine neue Version solle noch im Laufe des Tages online gestellt werden.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch verkündet, die App werde "bald" einsatzbereit sein. Unabhängige Entwickler wiesen daraufhin auf Schwachstellen in der App hin. Die Anwendung soll Pornoseiten oder Online-Netzwerke wie Tiktok, Instagram und Youtube für Kinder sperren können.
Zwar können Kunden die App noch nicht herunterladen, doch wurde ihr Code auf der Entwickler-Plattform Github veröffentlicht. Damit wolle die Kommission Transparenz zeigen und anderen Entwicklern "ermöglichen, das Programm zu testen, damit zu experimentieren und uns möglicherweise dabei zu helfen, es zu verbessern", sagte der Sprecher.
Brüssel steht unter Druck, Lösungen zum Schutz von Kindern im Internet zu entwickeln, da mehrere EU-Staaten Pläne vorantreiben, soziale Medien für Kinder unter einem bestimmten Alter zu verbieten.
EU-Vertreter räumten bereits ein, dass die App nicht absolut sicher sei und umgangen werden könne - etwa durch die Nutzung eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN). Oder minderjährige könnten ältere Geschwister und Freunde, Eltern oder Betreuer um Hilfe bitten, um Zugang zu gesperrten Websites zu erhalten.
F.Ramirez--AT