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"Papelon": Argentinien mit Beschwerde an die FIFA
Der argentinische Fußballverband AFA hat nach den Vorfällen beim Olympia-Auftakt gegen Marokko (1:2) Beschwerde beim Weltverband FIFA eingelegt. Die Geschehnisse von Saint-Etienne seien "bedauerlich", schrieb AFA-Präsident Claudio Tapia in sozialen Netzwerken. Die Fortsetzung der Partie sei nach der Stürmung des Feldes durch marokkanische Zuschauer sowie der "Gewalt" gegen die argentinische Delegation "sinnlos" gewesen und verstoße "gegen die Regeln des Wettbewerbs".
Erschwerend komme hinzu, dass die Meinung der Kapitäne beider Teams nicht berücksichtigt worden sei. Diese hätten sich gegen eine Fortsetzung der Begegnung ausgesprochen. Es sei nun an der FIFA, "entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und die Verantwortlichen zu bestrafen", forderte Tapia. Mannschaftskapitän Otamendi sprach von einer "historischen Schande", die heimische Presse ging hart mit Gastgeber Frankreich ins Gericht.
"Der organisatorische Beginn der Olympischen Spiele war katastrophal, als ob ihnen der Fußball egal wäre", schrieb die Zeitung Ole: "Die Olympischen Spiele, vom Absurden gestürmt. Frankreich startete mit Mängeln eines Dritte-Welt-Landes." Immer wieder war in Argentinien das Wort "Papelon" zu lesen, also einer Blamage. "Nicht einmal dem exzentrischsten Romanautor wäre eine solche Horrorgeschichte eingefallen", titelte La Nacion. Die olympische Idee sei "der Lächerlichkeit" preisgegeben worden.
Die Argentinier hatten nach einem vermeintlichen Treffer von Cristian Medina in der 16. Minute (!) der Nachspielzeit geglaubt, einen Punkt im Stade Geoffroy-Guichard gerettet zu haben. Doch dieser später aberkannte Last-Minute-Treffer löste nur eine heillose Verwirrung aus. Aufgebrachte marokkanische Anhänger warfen erst mit Gegenständen und stürmten dann aus Protest das Spielfeld, die Mannschaften gingen im Glauben, das Spiel sei beendet, in die Kabinen. Selbst der offizielle Olympia-Liveticker vermerkte zunächst "end of play", Spielende, vier Minuten später dann aber auch: "interrupted" (unterbrochen).
Gut zwei Stunden nach den bizarren Szenen tauchten die beiden Mannschaften wieder auf dem Platz auf, vor mittlerweile leeren Rängen. Das Spiel sollte fortgesetzt werden - doch der erfahrene schwedische FIFA-Schiedsrichter Glenn Nyberg konsultierte erst einmal den VAR. Und entschied nach Ansicht der Videobilder auf Abseits, das Tor von Medina zählte nicht. Nyberg ließ noch einmal drei Minuten nachspielen, dann war endgültig Schluss - über vier Stunden nach dem Anpfiff.
T.Wright--AT