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Kölner Transfersperre: Schultz nimmt sie "gerne in Kauf"
Der neue Cheftrainer Timo Schultz will der Transfersperre für den 1. FC Köln etwas Positives abgewinnen - für ihn persönlich sei die erzwungene Konstanz gar ein willkommenes Kontrastprogramm. "Ich habe letzten Sommer etwas ganz anderes erlebt, da nehme ich so eine Transfersperre gerne in Kauf", sagte Schultz im Rahmen seiner Vorstellung in Köln.
Der 46-Jährige spielte auf seine kurze Episode beim FC Basel an. Im Sommer heuerte Schultz beim damals Fünften der Schweizer Super League an, in den folgenden Wochen verzeichnete der Klub rund zehn Abgänge und noch mehr Zugänge.
"In Basel war sehr viel Bewegung im Kader, ich will gar nicht mehr groß zurückschauen", sagte Schultz nun. Die Mannschaft scheiterte unter ihm in der Qualifikation zur Conference League, in den ersten sieben Ligaspielen holte Basel nur fünf Punkte - Schultz musste schon Ende September gehen. Nach seinem Abgang wurde es kaum besser, Basel ist mittlerweile Vorletzter.
Bei den abstiegsbedrohten Kölnern laute der Ansatz nun mehr denn je: "Die Spieler, die da sind, besser machen, entwickeln. Die Sperre ist da, wir gehen damit um."
Das Potenzial für den Klassenerhalt sei vorhanden, "wir haben verdammt viele Spieler in der Mannschaft, die in der Bundesliga eine richtig gute Rolle spielen können." Auch habe er unter Vorgänger Steffen Baumgart "in dieser Saison viele gute Spiele gesehen. Viele davon waren Spitz auf Knopf, wir sind ja keineswegs meilenweit davon entfernt, Spiele in der Bundesliga zu gewinnen."
Es werde nun erst mal "um Anpassungen gehen, wir wollen mit relativ kleinem Aufwand große Wirkung erzielen, wir haben ja nicht viel Zeit bis zum ersten Spiel". Der FC, Vorletzter, startet am 13. Januar mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim aus der Winterpause.
Ch.Campbell--AT