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Kein neuer Eiskanal für Olympia 2026: Wettbewerbe im Ausland
Die Pläne für den Neubau eines Eiskanals für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo liegen endgültig auf Eis. Dies erklärte Giovanni Malago, der Präsident des italienischen Olympischen Komitees CONI, bei der 141. IOC-Session in Mumbai. Nun wird ein alternativer Austragungsort außerhalb Italiens gesucht, unter anderem Innsbruck in Österreich hatte bereits Bereitschaft signalisiert.
"Vor zwei Tagen hat uns die Regierung darüber informiert, dass wir die beste und nachhaltigste Option in Erwägung ziehen sollen: Das Cortina Sliding Centre nicht weiterzuführen und die Wettbewerbe an einen bereits existierenden und funktionierenden Ort zu verlegen", sagte Malago am Montag. Er verwies allerdings darauf, dass "eine Entscheidung wie diese Auswirkungen auf das Budget des Organisationskomitees" hat. Dieses liegt laut ursprünglichen Planungen bei 1,5 Milliarden Euro.
Das Internationale Olympische Komitee hatte wegen der unklaren Zukunft einer neuen Anlage über die Spiele hinaus zunächst Vorbehalte gegen das Projekt eines Neubaus auf dem Areal der abgerissenen Pista Olimpica Eugenio Monti geäußert, letztlich aber zugestimmt. Der Widerstand gegen die Pläne in Italien wuchs wegen der ökologischen und finanziellen Bedenken, nicht zuletzt aber wurde bislang keine Baufirma gefunden.
Kristin Kloster Aasen, Vorsitzende der IOC-Koordinierungskommission für die Winterspiele in Mailand und Cortina, wertete die Abkehr vom Bau eines neuen Eiskanals für die Wettbewerbe im Rodeln, Bob und Skeleton als "positives Signal".
K.Hill--AT