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"Das härteste Rennen des Jahres": Grenzerfahrung Singapur
Das Beste an der Hitze in Singapur? "Man verliert viel Gewicht während des Rennens", sagt Max Verstappen und grinst. Der härteste Grand Prix des Jahres sorgt für ein bisschen Gefühlschaos bei den Fahrern der Formel 1 - der Stadtkurs unter Flutlicht ist einzigartig und anspruchsvoll, die Piloten mögen auch die besondere Atmosphäre rund um das Nachtrennen in der futuristischen Metropole.
Doch die körperliche Anstrengung ist unvergleichlich. Knapp zwei Stunden steuern die Piloten ihre Autos durch die schwüle Hitze, schwitzen dabei durchschnittlich drei Kilogramm aus.
"Es ist wirklich unangenehm, hier zu fahren", sagt Verstappen vor dem Rennen am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/Sky): "Es ist sehr warm, du schwitzt viel, und das kann ja nirgends hin, geht alles in den Anzug. Daran muss man sich erst mal gewöhnen."
Ohnehin seien Stadtkurse eine besondere Herausforderung, "du musst dich in jeder Sekunde konzentrieren, sonst landest du in der Wand. Kombiniert mit der Hitze macht es das zum härtesten Rennen des Jahres."
Das sehen auch die anderen Fahrer so. "Du schindest dich das ganze Jahr über im Gym, genau für dieses Rennen", sagt Kevin Magnussen vom Haas-Team: "Weil du hier wirklich leidest, wenn du nicht fit bist." Auch viel trinken sei wichtig, doch mit der Erfrischung während des Rennens ist es in Singapur ebenfalls so eine Sache. "Das ist hier ja kein kühler Drink", sagt Ferrari-Pilot Carlos Sainz: "Bei der Hitze ist es eher wie Teetrinken. Das schmeckt wirklich nicht gut."
Y.Baker--AT