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DFL sieht Medienrechte als "wesentliche Herausforderung"
Für die neuen DFL-Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel ist die Ausschreibung der nationalen Medienrechte für die Jahre 2025 bis 2029 eine der "wesentlichen Herausforderungen". Diese hätten eine "wahnsinnige Bedeutung für die Liga und die Klubs", sagte Merkel auf der Gala zum 60. Geburtstag der Fußball-Bundesliga am Mittwochabend in Berlin. Man werde ein Produkt anbieten, "was nach wie vor die Menschen und die Massen elektrisiert und eine ganz besondere Spannung bietet".
Die Ausschreibung wollen die DFL-Bosse noch vor der Heim-Europameisterschaft im kommenden Sommer abschließen. "Wir sind da in einem guten Dialog mit dem Bundeskartellamt", erklärte Merkel. Gespräche laufen zudem mit vielen Klubs, mit bestehenden Medienpartnern und auch mit potenziellen neuen Interessenten. "Wir sind zuversichtlich, dass wir da ein gutes Ergebnis erzielen", so Merkel. Es gehe darum, "die Bundesliga sehr positiv in die Zukunft zu führen und alle Klubs hinter einem Ziel zu vereinen und das ist gar nicht so einfach."
Zu den Herausforderungen gehören die Veränderungen im Mediennutzungsverhalten, insbesondere der jüngeren Generation. Es gehe deswegen auch um Änderungen und mögliche Investitionen in mediale Infrastruktur und digitale Infrastruktur", sagte Lenz: "Ins Medienprodukt, in den Rechtsschutz, das Thema Nachhaltigkeit et cetera. Es gibt da wirklich einige Themen, denen wir uns aus unserer Perspektive annehmen müssen."
N.Walker--AT