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EM-Qualifikation: Frankreich weiter mit weißer Weste
Vizeweltmeister Frankreich strebt der Fußball-EM 2024 in Deutschland weiter mit Siebenmeilenstiefeln entgegen. Fünf Tage vor dem Länderspiel in Dortmund gegen die deutsche Nationalmannschaft feierte der frühere Titelträger mit Superstar Kylian Mbappe in der Gruppe B gegen Irland mit 2:0 (1:0) im fünften Spiel den fünften Sieg. Frankreichs mutmaßlich stärkster Rivale Niederlande verdrängte Griechenland durch ein 3:0 (3:0) vom zweiten Platz, hat aber wie die Griechen schon neun Zähler Rückstand auf die Equipe tricolore.
In der Gruppe E lief Tschechien mit dem Bremer Torhüter Jiri Pavlenka sowie dem Wolfsburgs Vaclav Cerny zum Topspiel gegen Verfolger Albanien auf und verteidigte seinen Punkt Vorsprung durch ein 1:1 (0:0) erfolgreich. Polen rückte mit dem Wolfsburger Jakub Kaminski durch ein mühevolles 2:0 (0:0) gegen die Färöer dank eines späten Doppelpacks von Ex-Weltfußballer Robert Lewandowski (73., Elfmeter und 83.) näher an das Spitzenduo heran.
Ungarn baute in der Gruppe G seine Tabellenführung sogar aus. Im Topspiel beim zuvor punktgleichen Verfolger Serbien gewannen die Ungarn, für die beim Anpfiff das Bundesliga-Trio Willi Orban (Leipzig), Attila Szalai (Hoffenheim) und Roland Sallai (Freiburg) auf dem Feld stand, 2:1 (2:1).
Dänemark verbesserte sich in der Gruppe H durch ein 4:0 (3:0) gegen das punktlose Schlusslicht San Marino, bei dem sich die Wolfsburger Joakim Mähle (28.) und Jonas Wind (40.) sowie der Leipziger Yussuf Poulsen (90.+4) in die Torschützenliste eintrugen, auf Rang zwei. Gleichauf mit dem Ex-Europameister sprang Slowenien, für das der Leipziger Benjamin Sesko beim 4:2 (3:1) gegen Nordirland einmal traf, auf Platz drei. Beide Sieger-Teams haben nun zwei Zähler Vorsprung auf Kasachstan, das sich im Spitzenspiel Tabellenführer Finnland 0:1 (0:0) geschlagen geben musste.
Frankreich stellte in Paris mit dem Münchner Abwehrstar Dayot Upamecano in der Startelf die Weichen durch das Führungstor von Aurelien Tchouameni (19.) frühzeitig auf Sieg. Drei Minuten nach der Pause sorgte der frühere Mönchengladbacher Marcus Thuram schon für die Entscheidung.
Oranje machte in Eindhoven im Duell der Ex-Europameister mit den Griechen schon vor dem Seitenwechsel alles klar. Der Hoffenheimer Wout Weghorst, der ebenso wie der Leipziger Xavi Simons in der Anfangsformation stand, beseitigte bereits sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff mit dem dritten Treffer der Platzherren alle Zweifel am Erfolg. Nach der Pause verwalteten die Gastgeber den Sieg nur noch.
R.Lee--AT