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Medien: Bayern und Spurs einigen sich im Kane-Poker
Der zähe Poker um Harry Kane ist offenbar beendet: Der FC Bayern und Tottenham Hotspur haben sich nach wochenlangem Gezerre angeblich über einen Wechsel des Superstars geeinigt. Dies berichtete zuerst The Athletic, die Daily Mail und Sky bestätigten die Informationen. Die Münchner sind demnach bereit, eine Rekordablöse von über 100 Millionen Euro für den 30 Jahre alten Torjäger zu zahlen. Englands Teamkapitän wäre damit der teuerste Einkauf in der 60-jährigen Liga-Geschichte.
Die Bayern würden auf ihrer Mission Triple mit dem Toptransfer ein deutliches Zeichen auch an die internationale Konkurrenz setzen. Kane soll in München den im Sommer 2022 nach Barcelona abgewanderten Robert Lewandowski ersetzen.
Der Vertrag von Kane bei den Spurs läuft 2024 aus. Der Stürmer spielt mit einer zweijährigen Unterbrechung seit 2004 bei Tottenham, gewann mit dem Klub aber keinen Titel. Kane war Torschützenkönig der WM 2018 und der Premier League 2016, 2017 und 2021. Insgesamt gelangen ihm für die Spurs in 435 Pflichtspielen 280 Treffer, in 84 Länderspielen waren es bislang 58. Kane ist damit Englands Rekordtorschütze.
Die Verhandlungen über den Transfer nach München ziehen sich seit Ende Juni hin. In Spurs-Präsident Daniel Levy fanden die Münchner einen hartnäckigen Kontrahenten. Das erste Münchner Angebot hatte bei 70 Millionen Euro plus Boni gelegen. 2021 stand Kane bereits vor dem Absprung zu Manchester City, Levy lehnte damals eine Offerte über 100 Millionen Pfund ab.
Kane wäre der vierte Neuzugang der Bayern in dieser Saison. Zuvor hatte der Rekordmeister Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund), Konrad Laimer (RB Leipzig/beide ablösefrei) und Min-Jae Kim (SSC Neapel/50 Millionen) verpflichtet. Kyle Walker von Manchester City sagte den Bayern ab, Trainer Thomas Tuchel wünscht sich noch einen defensiven Sechser.
Y.Baker--AT