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Große Hitze bei der Tour: "Ist schon megahart"
Die große Hitze im französischen Hochsommer macht den Fahrern bei der Tour de France mächtig zu schaffen. "Es ist schon megahart, gerade am Anfang, wenn das Rennen noch sehr offen ist", sagte Deutschlands Sprinthoffnung Phil Bauhaus dem SID am ersten Tour-Ruhetag: "Ich war schon manchmal ein bisschen am Limit - man muss ein bisschen vorausschauender fahren."
Auch Nikias Arndt, Bauhaus' Zimmernachbar und Teamkollege bei Bahrain Victorious, hatte an den ersten Tagen der Frankreich-Rundfahrt zu kämpfen. "Klar, bei den Temperaturen leidet jeder. Vor allem darunter, dass die Körpertemperatur auch hoch geht", sagte der 31-Jährige. Bei der spektakulären Bergankunft auf dem Puy de Dome am Sonntag hatte das Thermometer deutlich mehr als 30 Grad angezeigt, am Dienstag sollen die Temperaturen im Vulkangebiet der Auvergne gar auf bis zu 36 Grad klettern.
Für die Gesundheit, so Bauhaus, bestehe aber keine unmittelbare Gefahr, wenn man die bei der Tour herrschenden "Top-Voraussetzung" nutze. "Wir können uns so viel Wasser über den Kopf schütten, wie wir brauchen. Und wir sind fit und gut trainiert", sagte der Bocholter.
Auch Arndt sieht die Fahrer seines Teams gut gerüstet: "Das Wichtigste ist halt schon passiert. Die Hitzeanpassung haben wir im Höhentrainingslager gemacht, aber man muss natürlich trotzdem auf seinen Körper hören." Das beste Mittel sei, "sich runterzukühlen über Eis, Wasser und auch den Fahrtwind. Ansonsten muss man einfach versuchen, damit klarzukommen."
Trotz der großen Hitze hofft Arndt bei der mittelschweren Etappe am Dienstag auf seinen lang ersehnten ersten Etappenerfolg bei der Tour. "Ich habe die Freiheit, in die Gruppe zu gehen und um den Sieg mitzukämpfen", sagte der 31 Jahre alte Routinier: "Am Anfang ist es sehr schwer, aber hinten raus wäre es eine ideale Etappe für mich."
Y.Baker--AT