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König Charles III. empfängt Nachfahren von Mount-Everest-Erstbesteigern
Königlicher Empfang für die Nachfahren der Mount-Everest-Erstbesteiger: Zur Erinnerung an den ersten Aufstieg zum Mount Everest vor 70 Jahren hat der britische König Charles III. am Mittwoch die Söhne des Neuseeländers Edmund Hillary und seines nepalesischen Bergführers Tenzing Norgay empfangen. Sie waren die Ersten, die am 29. Mai 1953 als Teil einer britischen Expedition den höchsten Gipfel der Welt erreichten.
Charles empfing Peter Hillary und Jamling Norgay sowie die Tochter des damaligen britischen Expeditionsleiters John Hunt, Sue Leyden, im Buckingham Palast in London. In einer zuvor bei einem Empfang der Königlichen Geografischen Gesellschaft verlesenen Botschaft hatte Charles den historischen Aufstieg als "eines der großartigsten Beispiele für Ausdauer, sorgfältiger Vorbereitung und Zusammenarbeit" gepriesen.
Seine Mutter, die verstorbene Königin Elizabeth II., habe die Nachricht vom Erfolg der Expedition am Vorabend ihrer Krönung im Jahr 1953 erreicht, erklärte Charles. Die Verbindung zwischen dem Jahrestag jener Erfolgsmeldung und seiner eigenen Krönung in diesem Jahr bezeichnete er als "wundervolle Symmetrie".
Der Klimawandel gefährde heute "sensible Ökosysteme wie den Himalaya", sagte der für sein Umweltschutz-Engagement bekannte Monarch. Daher hoffe er, "dass wir uns von der Everest-Expedition von 1953 inspirieren lassen können, um auf ähnliche Weise zusammenzuarbeiten, um unsere wunderschöne Welt für zukünftige Generationen zu schützen".
Seit Hillarys und Norgays erstem Aufstieg im Jahr 1953 haben mehr als 6000 Bergsteiger den 8849 Meter hohen Gipfel erreicht. Der Aufstieg gilt als gefährlich - mehr als 300 Menschen starben in den vergangenen 70 Jahren bei dem Versuch.
O.Ortiz--AT