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Radsport: Russen und Belarussen dürfen bei WM starten
Der Radsport-Weltverband UCI hat Russen und Belarussen die Tür für eine Teilnahme an internationalen Wettkämpfen geöffnet. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, dürfen Sportlerinnen und Sportler beider Ländern ab dem 1. Juni als "neutrale Einzelathleten" bei Wettbewerben wie den Weltmeisterschaften in Glasgow (3. bis 13. August) starten.
Voraussetzung dafür sind laut Weltverband eine Reihe an strikten Kriterien, welche die russischen und belarussischen Athleten erfüllen müssen: Die Sportler dürfen weder mit ihren Ländern, noch mit ihren nationalen Verbänden oder ihrem Nationalen Olympischen Komitee in Verbindung stehen.
Es darf kein Verhältnis zu der Armee und dem Staatssicherheitsdienst ihres Landes bestehen, zudem ist die Assoziation mit Flaggen, Emblemen, Hymnen oder Symbolen untersagt. Weiter darf der Angriffskrieg auf die Ukraine in keiner Form unterstützt werden.
Die Sportler beider Länder, die als "Einzelathleten" an den Wettkämpfen teilnehmen wollen, müssen laut Weltverband ein Verfahren durchlaufen. Trotz der Zulassung einzelner Athleten bleiben die Nationalteams verboten.
Seit dem 1. März 2022 dürfen Radsportler der zwei Nationen an Rennen des UCI-Kalenders teilnehmen, solange ihre Mannschaften weder russisch noch belarussisch geführt sind.
T.Sanchez--AT