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Adler "heilfroh", Haie verlieren den Kopf
Ein Doppelschlag binnen weniger Sekunden brachte Adler Mannheim in einer turbulenten Schlussminute den Sieg, nach dem 4:3 (0:0, 1:3, 3:0) gegen die Kölner Haie herrschte pure Erleichterung. "So ein Spiel zu drehen, zeigt einiges an Charakter. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin heilfroh, dass wir das getan haben", sagte Stürmer David Wolf bei MagentaSport.
Im fünften Play-off-Viertelfinale zwischen den Klubs aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) führte Köln 32 Sekunden vor Schluss noch 3:2, doch Wolf glich aus, Nico Krämmer traf 13 Sekunden später und 19 Sekunden vor Schluss zum 4:3. "Wir haben das Bully gewonnen, und ich wollte die Scheibe einfach zum Tor bringen. Die ist mit Glück reingegangen, aber egal", so Krämmer: "Das Spiel ist erst vorbei, wenn die Sirene kommt. Keiner hat die Hoffnung verloren und so kann man dann das Spiel noch drehen."
Nach dem ersten Heimsieg der gesamten Serie führt Mannheim mit 3:2 und hat am Sonntag (14.00 Uhr) in der Best-of-seven-Serie seinen ersten Matchpuck. Nach dem späten K.o. war Haie-Verteidiger Maximilian Glötzl schwer enttäuscht. "Wir haben nach dem 3:3 den Kopf verloren, und dann kriegen wir da am Ende das Ding. Wir hatten die Chancen, das Ding zu machen und haben es nicht gemacht."
Den Kopf in den Sand stecken wollen die Haie nicht: "Es ist überhaupt kein Problem", so Glötzl, "wir spielen am Sonntag vor unsere Crowd und da kann jeder erwarten, dass wir auf jeden Fall ein Comeback starten."
D.Johnson--AT