-
Trotz Saibari-Verletzung: Marokko beendet Kanadas WM-Reise
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2900
-
US-Unabhängigkeitstag: Vance verbittet sich Kritik an den USA
-
"JUST&T MARRIED!" - Taylor Swift und Travis Kelce feiern Hochzeit mit rund 1000 Gästen
-
Pogacar geschlagen: Vingegaard stürmt ins erste Gelbe Trikot
-
Beginn der Trauerfeiern im Iran: Tausende Anhänger nehmen Abschied von Chamenei
-
Wimbledon: Zverev wieder im Achtelfinale
-
Prinz Harry reist ohne Meghan und seine Kinder nach London
-
Ukraine greift St. Petersburg mit Drohnen an - Kiew dementiert russische Eroberung im Donbass
-
Formel 1: Antonelli holt Pole in Silverstone - Hamilton Dritter
-
Knieverletzung von Serena: Kein Williams-Doppel in Wimbledon
-
Wimbledon: Titelverteidigerin Swiatek ausgeschieden
-
Kreise: Prinz Harry reist ohne Meghan und seine Kinder nach London
-
AfD bestätigt Doppelspitze im Amt - und will in Zukunft regieren
-
König Charles: USA und Großbritannien werden weiter gemeinsame Werte verteidigen
-
Albanien: Menschenrechtler kritisieren Polizeigewalt bei Protesten
-
Merz kündigt Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch an
-
Wimbledon: Mitfavoritin Rybakina scheitert in Runde drei
-
DTM: Thiim siegt - schwerer Unfall sorgt für Unterbrechung
-
"Rache"-Rufe und Tränen: Beginn der Trauerfeiern für Chamenei im Iran
-
"JUST&T MARRIED!" - Taylor Swift und Travis Kelce feiern Hochzeit mit zahlreichen Stars
-
Proteste gegen AfD-Parteitag: Veranstalter gehen von 50.000 Teilnehmern aus
-
AfD-Parteitag bestätigt Doppelspitze Weidel-Chrupalla klar im Amt
-
Papst ruft auf Lampedusa zu mehr Schutz und Integration von Migranten auf
-
Kiew dementiert Fall von Kostjantyniwka - Ukrainischer Drohnenangriff auf St. Petersburg
-
Feuer auf Großmarkt in Stuttgart unter Kontrolle gebracht
-
AfD-Doppelspitze im Amt bestätigt - Weidel mit mehr Stimmen als Chrupalla
-
Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft
-
US-Unabhängigkeitstag: Trump warnt vor "kommunistischer Bedrohung"
-
Vorbei an Hamilton: Antonelli gewinnt ersten Sprint
-
Tino Chrupalla mit rund 70 Prozent als AfD-Chef bestätigt
-
AfD formuliert auf Parteitag Machtanspruch - geplante Blockade des Treffens gescheitert
-
Kriege und Flaute: Bund plant 2027 höhere Ausgaben und Schulden als vorgesehen
-
Sport1: Auch Völler denkt an Rücktritt
-
"Wir sind die neue Volkspartei": Weidel formuliert Führungsanspruch für AfD
-
Kaufoption nicht gezogen: Palhinha kehrt zu Bayern zurück
-
Linken-Politiker wertet Anti-AfD-Blockade in Erfurt als "riesigen Erfolg"
-
Weidel erklärt AfD zur "neuen Volkspartei" und formuliert Führungsanspruch
-
Höcke erklärt Brandmauer für gescheitert - und attackiert "bunte Zivilgesellschaft"
-
"Ein Herz und eine Seele": Chrupalla beschwört Einheit der AfD-Parteispitze
-
Papst macht in Lampedusa auf Schicksal von Migranten aufmerksam
-
AfD-Parteitag eröffnet - Chrupalla: Partei steht bereit zum Regieren
-
Bild: Neuendorf und Watzke fliegen zu Klopp
-
AfD-Parteitag in Erfurt beginnt - massive Gegenproteste
-
Anti-AfD-Bündnis wertet Blockade als Erfolg - Erfurt "antifaschistische Hauptstadt"
-
Hitzewelle in den USA: Parade zum Unabhängigkeitstag abgesagt
-
Polizei: Rund 20.000 Menschen protestieren in Erfurt gegen AfD-Parteitag
-
Frankreich gegen Paraguay ohne Tchouaméni
-
Mertesacker bereit für DFB-Posten
-
AfD-Parteitag in Erfurt: Massive Verkehrsblockaden - Polizei spricht von 15.000 Demonstranten
Ronaldo schaut zu, Stellvertreter trifft: Portugal weiter
Kein Ronaldo? Kein Problem! Ein gewisser Goncalo Ramos hat Portugal anstelle des zum Reservisten degradierten Kapitäns ins Viertelfinale der WM in Katar geschossen. Der 21 Jahre alte Angreifer von Benfica Lissabon spielte weltmeisterlich und erzielte beim rundum begeisternden 6:1 (2:0) gegen die völlig überforderte Schweiz drei Treffer (17., 51. und 67.). Cristiano Ronaldo verfolgte es lächelnd, ab der 73. Minute durfte dann auch er mitmachen, aber seine Zeit ist nach der Gala seines Stellvertreters womöglich abgelaufen.
Als der Superstar endlich unter tosendem Beifall eingewechselt wurde, war seiner Mannschaft das Viertelfinal-Duell mit Marokko am Samstag längst sicher. Die Portugiesen spielten ohne Ronaldo geradezu entfesselt und wie aus einem Guss, zum zwischenzeitlichen 2:0 (33.) traf sogar das alte Abwehr-Schlachtross Pepe, mit seinen bald 40 Jahren ist er nun der zweitälteste WM-Torschütze hinter dem Kameruner Roger Milla.
Und Ronaldo? Der jubelte begeistert mit. Als der Dortmunder Raphael Guerreiro auf Vorlage von, genau, Ramos traf (55.), wärmte er sich gerade auf, nach dem Treffer von Manuel Akanji (58.) für die Schweiz hörte er dann vermutlich mit Genuss, dass ihn das Publikum mit Sprechchören feierte. Es war Balsam für seine verwundete Seele, auch die Zuneigung des Publikums bei und nach seiner Einwechslung. Rafael Leao (90.+2) besiegelte die höchste Schweizer Niederlage bei einer WM.
Das Spiel gegen Marokko ist das erste Viertelfinale für Portugal seit der WM 2006 in Deutschland - Ronaldo feierte damals WM-Premiere und gehörte zu der Mannschaft, die das Spiel um Platz drei gegen die DFB-Auswahl verlor. Für die Schweizer dagegen bleibt die Runde der letzten Acht eine Tabuzone: Zuletzt haben sie 1954 im eigenen Land das Viertelfinale erreicht.
Den ersten Aufreger der stürmischen Portugiesen hatte Trainer Fernando Santos initiiert, und das bereits vor dem Anpfiff. Ronaldo, der sich über seine frühe Auswechslung im letzten Gruppenspiel allzu offensichtlich beschwert hatte, saß auf der Bank. Für den längst auch sportlich gealterten Superstar (37) spielte eben jener Ramos, der vor der WM nur einen Länderspieleinsatz in seiner Vita stehen hatte. Sein vierter Einsatz: bemerkenswert.
Santos leitete damit eine Zeitenwende ein. Ronaldo stand erstmals seit 2008 nicht in Portugals Startelf bei einem großen Turnier. Auch die Schweizer mussten sich umstellen: Mitentscheidend sei, Ronaldo "den Raum zu nehmen", hatte Trainer Murat Yakin erklärt.
Dass Ronaldo in der Startelf fehlte, überraschte wohl auch die Schweizer. Sie ergriffen zunächst die Initiative, aber Ramos hatten sie irgendwie nicht auf dem Schirm. Mit einem Gewaltschuss traf er zur Führung, danach legten er und seine Mitspieler so richtig los. Die schockierten Schweizer kamen bis zu Akanjis Treffer kaum mal gefährlich vors Tor, im Gegensatz zu Ramos, der schon kurz vor der Pause das 3:0 auf dem Fuß hatte (43.).
E.Rodriguez--AT