-
Vor US-Zwischenwahlen: Gefälschte Umfragen aufgeflogen
-
Söder spricht sich auf CSU-Parteitag für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus
-
VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen
-
Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab
-
Trotz Sondierungen mit Linken: Grüne und SPD in Berlin treffen sich mit CDU
-
Ein Toter bei rassistischem Anschlag nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt
-
CSU-Chef Söder lehnt AfD-Verbotsverfahren ab: "Müssen uns demokratisch wehren"
-
Sechs Menschen bei Angriff auf Kirche in Jordanien getötet
-
Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard
-
Medien: CDU wehrt sich gegen Festlegung auf Aigner als Bundespräsidentin
-
Söder auf CSU-Parteitag: "Es geht jetzt um die Existenz der Volksparteien"
-
Netanjahu droht nach Angriff in Hebron mit Großoffensive im Westjordanland
-
Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet
-
Weißes Haus: Melania Trump erreicht Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Mehrjährige Haftstrafen in Prozess um Umsatzsteuerkarussell in Düsseldorf
-
Wadephul berät bei Treffen mit Außenministern in Istanbul über Kriege und Konflikte
-
William redet als Überraschungsgast bei Talk-Show über seinen Berufswunsch Polizist
-
Prozess gegen mutmaßliche frühere IS-Angehörige in Frankfurt am Main begonnen
-
Frachter nach Drohnenvorfall im Schwarzen Meer gesunken - ein Toter
-
Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben
-
Nach Trump-Deal: Erster Tanker mit russischem Diesel unterwegs nach New York
-
Dänemark verabschiedet sich endgültig von Nerzfarmen
-
Gekündigte Tarifverträge: Gewerkschaft droht Volkswagen mit "Eskalation"
-
Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater
-
Umfrage: Ein Drittel der Haustierbesitzer nutzt smarte Geräte für Tier
-
Nach Suizid von Jugendlicher in USA: Mutmaßlicher Onlinesadist in Hamburg gefasst
-
Mutmaßlich rechtsextreme Aktion: Reichskriegsflaggen und Banner in Dortmund
-
Neue Proteste in Frankreich am Samstag: 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz
-
Regierung hält am Ziel der Stromsteuersenkung fest - Merz spricht mit Klingbeil
-
Bundesregierung will klimafreundlichen Umbau deutscher Raffinerien vorantreiben
-
Ein Toter bei Schüssen nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen
-
Kurz vor der Wahl: Netanjahu ordnet nach Angriff "Abriegelung" von Westjordanland an
-
Kanzler Merz reist ab Montag nach Asien: Singapur, Japan und Südkorea Stationen
-
Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan erschüttert über Vorwürfe gegen ihren Vater
-
Geplanter Überfall in Bochum: Urteil gegen "Ausbrecherkönig" vor Brüsseler Gericht verschoben
-
Nach Festnahme in Brandenburg: Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft
-
Immobilienpreise stagnieren wegen hoher Zinsen - Mieten klettern weiter
-
Sieben Festnahmen bei Razzia wegen gefälschter Sprachzertifikate
-
17-jähriger mutmaßlicher Onlinesadist in Baden-Württemberg angeklagt
-
Mit 19 Messerstichen getötete Frau aus Hessen: Verdächtiger in Polen gefasst
-
Hausreparatur in Eigenleistung: Bundesgerichtshof prüft Haftung nach Verkauf
-
Bericht: Zahl der Extremisten mit Waffenerlaubnis auf mindestens 1600 gestiegen
-
Gewerkschaft droht vor Gespräch mit Volkswagen mit massivem Arbeitskampf
-
Tödlicher Angriff in Baden-Württemberg: 36-Jähriger vorläufig in Psychiatrie
-
Baugewerbe verbucht im August sprunghaften Auftragsanstieg um 23 Prozent
-
Geplanter Überfall in Bochum: Brüsseler Gericht verschiebt Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Netanjahu: Israel bereitet nach Angriff "vollständige Abriegelung" von Westjordanland vor
-
Erster komplett KI-generierter Spielfilm kommt in China in die Kinos
-
Verdächtige rote Substanz: Paket mit Früchtetee löst in Kiel Großeinsatz aus
-
Nach Brit Awards und Grammy: Sängerin Raye gewinnt britischen Mercury-Musikpreis
Sieben Tote bei Anschlag auf Kirche in Jordanien - König droht mit Vergeltung
Bewaffnete Männer haben bei einem Anschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im Süden Jordaniens mindestens sieben Menschen getötet und 34 weitere verletzt. Die Angreifer eröffneten am Freitag während eines Trauerzugs in der Ortschaft Hammud in der Provinz Karak das Feuer, wie die Behörden mitteilten. Jordaniens Innenminister Mazen al-Faraya sprach von einem "Terroranschlag einer Gruppe von Extremisten".
Jordaniens König Abdullah II. drohte den Tätern mit einer harten Reaktion. "Der Terroranschlag in Karak wird mit der härtesten Vergeltung beantwortet", erklärte er im Onlinedienst X. "Wir werden mit eiserner Faust gegen diejenigen vorgehen, die es wagen, unsere Nation zu bedrohen." Aufnahmen des Staatssenders Al-Mamlaka zeigten, wie der König am Freitagabend in Karak eintraf.
Nach Angaben der jordanischen Sicherheitsdirektion stiegen die Angreifer aus einem Fahrzeug und schossen auf die Teilnehmer des Trauerzugs. Von Al-Mamlaka verbreitete Bilder zeigen zwei Männer mit Pistolen und einen dritten mit einem Gewehr, die von der Straße aus auf die Kirche feuern und dann auf das Gebäude zustürmen. Anschließend flohen die Täter. Die Sicherheitskräfte leiteten eine Fahndung ein.
Ein Augenzeuge sagte Al-Mamlaka, die Angreifer hätten etwa fünf Minuten lang ununterbrochen geschossen. Zum Zeitpunkt des Anschlags hätten sich zwischen 150 und 200 Menschen in der Kirche und ihrer Umgebung aufgehalten. Die meisten Opfer seien etwa 50 bis 70 Jahre alt gewesen, berichtete der Zeuge.
Der Leiter der jordanischen Sicherheitsdirektion, Abdullah al-Maaytah, sagte, von den 34 Verletzten würden 27 noch behandelt. Die Behörden hatten zunächst sieben Todesopfer gemeldet, die Zahl zwischenzeitlich auf sechs korrigiert und dann erneut erhöht.
Bei einer Pressekonferenz verurteilte Innenminister al-Faraya den Anschlag als entsetzliche Tat. Die Sicherheitskräfte arbeiteten rund um die Uhr daran, die Täter aufzuspüren. Der Anschlag werde den Willen der Jordanier stärken, gegen Terrorismus in all seinen Formen vorzugehen. Regierungssprecher Mohammed al-Momani kündigte Ermittlungen an.
Die griechisch-orthodoxe Erzdiözese in Jordanien erklärte, sollte der Anschlag darauf abzielen, die Christen aus dem Land zu vertreiben, werde er ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat nur noch stärken. Die jordanische Gesellschaft werde sich "jeder finsteren extremistischen Ideologie" widersetzen. Die Tat habe "nichts mit dem gemäßigten Islam" des Landes gemein, betonte die Erzdiözese.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun, das einzige christliche Staatsoberhaupt der arabischen Welt, verurteilte die Schüsse als "abscheulichen Terroranschlag". Die Tat zeige einmal mehr, dass Terrorismus weder Religion noch Heimat kenne. Sein Ziel sei es, das Zusammenleben der Religionsgemeinschaften anzugreifen und Zwietracht zu säen, erklärte Aoun laut Präsidialamt.
Angriffe auf Gotteshäuser sind im mehrheitlich sunnitisch-muslimischen Jordanien selten. Christen machen nach Angaben des Tourismusministeriums etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung aus. In der Provinz Karak mit rund 375.000 Einwohnern lebt eine größere christliche Gemeinschaft.
Im Dezember 2016 töteten Angreifer in Karak bei Attacken auf einen Sicherheitsposten und Polizeipatrouillen zehn Menschen, darunter sieben Sicherheitskräfte und eine Touristin. Vier Angreifer verschanzten sich damals in der historischen Festung der Stadt, bevor Sicherheitskräfte sie erschossen.
A.Taylor--AT