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Zahl von Asylanträgen fällt im Mai auf Tiefststand seit 14 Jahren
Die Zahl der Asylanträge ist im vergangenen Monat auf den tiefsten Mai-Stand seit 14 Jahren gefallen. Im abgelaufenen Monat seien bundesweit 5566 Asylanträge gestellt worden, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit. Für einen Mai sei dies der niedrigste Asyl-Zugangs seit Mai 2012 gewesen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Damals seien 4880 Erstanträge gewählt worden.
Das Corona-Jahr 2020, in dem aufgrund der Pandemie besonders wenige Menschen ins Land kamen, werde wegen der damaligen Ausnahmesituation nicht in dieser Darstellung berücksichtigt, betonte die Sprecherin.
Die Asyl-Zahlen im Mai 2026 lagen laut Ministerium 30 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Mai 2023 betrug der Rückgang sogar 75 Prozent. Das Bundesinnenministerium bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wertete die Entwicklung als Erfolg seiner Politik. "Die Migrationswende setzt sich fort", sagte er der "Bild". "Unser Ziel bleibt es, die Migration wirksam zu ordnen und die Belastungen weiter zu reduzieren."
Der Trend des Rückgangs der Asylanträge in Deutschland hält bereits seit einigen Monaten an. Experten nannten zuletzt als einen wesentlichen Grund dafür den Rückgang von Asylanträgen aus Syrien und der Ukraine. Dobrindt macht für den Rückgang auch seine eigene Politik verantwortlich - etwa die anhaltenden Kontrollen und Zurückweisungen an den Grenzen.
N.Mitchell--AT