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Papst verurteilt jüngste Gewaltwelle in Mali und im Tschad
Papst Leo XIV. hat die neue Welle dschihadistischer Gewalt in der Sahelzone verurteilt. "Mit großer Sorge habe ich von den Berichten zunehmender Gewalt in der Sahelzone erfahren, insbesondere im Tschad und in Mali, die von terroristischen Angriffen getroffen wurden", sagte der Papst am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz.
In Mali waren in den vergangenen Tagen nach Angaben örtlicher Behördenvertreteter dutzende Menschen von dschihadistischen Milizen getötet worden. Die Angriffe ereigneten sich rund zwei Wochen nach einer großangelegten gemeinsamen Offensive der Dschihadistengruppe JNIM und der Tuareg-Rebellengruppe FLA gegen Stellungen der Militärregierung des westafrikanischen Landes.
Mali wird seit Jahren von Gewalt dschihadistischer Gruppen, separatistischer Rebellen und bewaffneter Milizen erschüttert. Nach zwei Militärputschen 2020 und 2021 steht die Junta durch die jüngsten koordinierten Angriffe zunehmend unter Druck.
Im Tschad tötete die dschihadistische Boko-Haram-Miliz in den vergangenen Tagen mindestens 26 Armeeangehörige. Die Regierung verhängte daraufhin einen 20-tägigen Ausnahmezustand in der betroffenen Region.
R.Lee--AT