-
Forscher: Musk verbreitete Beiträge britischer Rechtsextremer millionenfach weiter
-
Handball: Frauen-EM 2030 nach Frankreich und Belgien vergeben
-
Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus
-
Trotz Zuversicht bei Verhandlungen: US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen
-
Hunderte erwarten in Bangkok Ankunft des Trauerzugs mit Leichnam von Prinzessin Bha
-
Trump: Anführer von venezolanischer Drogenbande Tren de Aragua bei US-Angriff getötet
-
American Dreams: Das passierte in der deutschen Nacht
-
Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen
-
33 Punkte im Finalspiel: "Andi Obst ist Andi Obst"
-
Undav strotzt vor Selbstvertrauen
-
USA wie entfesselt: Auch Tom Cruise jubelt mit
-
US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen in Straße von Hormus
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
Zurückhaltung bei der FIFA? Neuendorf weist Kritik zurück
-
Mit Schlager und Lunchpaketen: DFB-Team sponsert Fanbusse
-
EU startet am Montag Verhandlungen in Beitrittsgesprächen mit Ukraine und Moldau
-
"Die Mannschaft brennt": Völler glaubt an guten Auftakt
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Rheinmetall-Chef warnt vor Scheitern des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS
-
Dobrindt warnt vor Drohnenangriffen auf Bundestag und weitere Verfassungsorgane
-
Teheran: Vereinbarung mit den USA könnte "in den kommenden Tagen" unterzeichnet werden
-
Ohne verletzten Davies: Kanada rettet spätes Remis
-
Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen
-
BBL: Bayern legt im Finale vor
-
Erste Pride-Parade in Tel Aviv seit Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023
-
Pakistan: USA und der Iran verständigen sich auf Endfassung von Friedensvereinbarung
-
Ghanas Partey wird Einreise nach Kanada verwehrt
-
Rekord-Börsengang von SpaceX macht Musk zum ersten Billionär
-
Kolumbianisches Schiff mit Hilfslieferungen erreicht Kuba
-
Pakistan: USA und der Iran einigen sich auf Endfassung von Friedensvereinbarung
-
Putin: Ukraine will Russen mit Drohnenangriffen "spalten"
-
SpaceX-Aktie nach Börsenstart auf Höhenflug - Musk erster Billionär der Welt
-
EU einigt sich im Streit um Flugpassagierrechte - nur kleine Änderungen
-
Klose sicher: Mein Torrekord fällt
-
Monaco-Podium: Mercedes, Red Bull und McLaren unzufrieden
-
Iran-Verhandlungen: Washington und Teheran wiederholen Maximal-Forderungen
-
WHO: Ebola-Ausbruch weitet sich auf neue Gebiete im Nordosten des Kongo aus
-
Medien: Werner in Leipzig vor dem Aus - Demichelis Kandidat
-
Trump: Von Teheran gestreuter Entwurf eines Abkommens "entbehrt jeglicher Realität"
-
Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht
-
Bundesrat fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz - aber keine scharfe Kritik
-
Tierorakel zu Fußballweltmeisterschaft vor erstem Deutschland-Spiel uneins
-
Franzosen nehmen Abschied von Ex-First Lady Bernadette Chirac
-
KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen
-
Bericht: USA wollen Nato weniger Kampfjets und Schiffe zur Verfügung stellen
-
Iran pocht bei Abkommen über Kriegsende auf Urananreicherung und Hormus-Kontrolle
-
Heftige Kritik in Bundestag und Bundesrat an geplanter Gesundheitsreform
-
Traum von Titelverteidigung geplatzt: Maria scheitert an Rybakina
-
Gericht: Rassistische Chats von Beamten nicht automatisch Verstoß gegen Verfassungstreue
Straße von Hormus: Minensucher wird schon vor Einsatz-Beschluss ins Mittelmeer verlegt
Zur Vorbereitung eines möglichen Einsatzes in der Straße von Hormus nach einem Ende des Iran-Kriegs soll ein Minensucher in Kürze ins Mittelmeer verlegt werden. Das Minenjagdboot "Fulda" der Deutschen Marine werde "in den kommenden Tagen" dort stationiert werden, teilte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministerium am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Derzeit befinde sich das Schiff noch im Kieler Hafen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die Verlegung zuvor angekündigt. "Wir werden einen Minensucher ins Mittelmeer verlegen und ihm ein Führungs- und Versorgungsschiff zur Seite stellen", sagte Pistorius der "Rheinischen Post" von Samstag. Er erinnerte zudem daran, dass ein Einsatz in der Straße von Hormus nur möglich sei, "wenn wir ein Mandat des Deutschen Bundestags haben". Für diesen Fall sollten aber bereits Vorbereitungen getroffen werden.
Durch die "Vorausstationierung" werde "wertvolle Zeit gespart, um die im Bündnis hoch anerkannten Minenjagd-Fähigkeiten der Fulda schnell in den Einsatz zu bringen, wenn die durch die Bundesregierung bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind", erklärte die Ministeriumssprecherin. Pistorius sagte der "Rheinischen Post" weiter, dass er genau so vorgegangen sei, als es um den Start der EU-Marinemission "Aspides" im Roten Meer gegangen sei. Dies habe "den Einsatzstart dann erheblich beschleunigt".
Während des Hafenaufenthalts sollen der Sprecherin zufolge die "logistischen und administrativen Vorbereitungen" für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus erfolgen. Sie bezifferte die Besatzungsstärke eines Minenjagdboots "üblicherweise rund 40 bis 45 Personen". Im Mittelmeer solle die "Fulda" zunächst "Aufgaben im Rahmen des Nato-Minenabwehrverbands 2" übernehmen. Zuvor sei das Schiff am Nato-Minenabwehrverband 1 beteiligt gewesen. Dieser ist laut Bundeswehr vor allem im nordeuropäischen Raum tätig.
Als weitere Bedingungen für einen Marine-Einsatz in der Region nannte Pistorius "zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen". Mit Blick auf ein internationales Mandat zog der Verteidigungsminister eine Ausweitung des bestehenden Mandats der EU-Mission "Aspides" in Betracht. Dies wäre aus seiner Sicht "eine angemessene und denkbare Option". Ein UN-Mandat sei zwar "sicher besser", allerdings "im Augenblick nicht wahrscheinlich".
Die EU-Marinemission Eunavfor Aspides dient dem Schutz der Schifffahrt vor Angriffen der proiranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen. Die EU-Außenminister beschlossen den Einsatz im Februar 2024 vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges, als die mit dem Iran und der Hamas im Gazastreifen verbündeten Huthi Frachtschiffe im Roten Meer angriffen. Die Bundeswehr beteiligt sich seit Februar 2024 an der Mission.
Pistorius hob hervor, das EU-Mandat für die "Aspides"-Mission erstrecke "sich geografisch schon auf den Persischen Golf". Allerdings dürften die Einheiten bislang nur im Roten Meer Gefahren für die zivile Schifffahrt abwehren und dabei militärische Mittel einsetzen. "Daher müsste der Rechtsrahmen von 'Aspides' angepasst werden", sagte Pistorius. Außerdem müssten bei einem Einsatz in der Straße von Hormus Großbritannien und die USA eingebunden werden.
Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Luftangriffen der USA und Israels begonnen. Als Reaktion sperrte das iranische Militär faktisch die Straße von Hormus, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports passiert. Dies ließ die Energiepreise in die Höhe schnellen. Am Wochenende werden im Vermittlerland Pakistan voraussichtlich neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs stattfinden.
B.Torres--AT