-
Selbstmordanschlag während Demonstration in Pakistan: 13 Menschen getötet
-
Lula als Präsidentschaftskandidat für Wahl im Herbst in Brasilien gekürt
-
British Open: Henseleit verpasst Major-Sieg dramatisch
-
Waldbrände: Zwei Tote bei Zusammenstoß zweier Löschhubschrauber in Griechenland
-
EM: Hentschel/Avila Sanchez holen Bronze
-
Tour de France Femmes: Wiebes mit dem zweiten Streich
-
Neun Tote bei Selbstmordanschlag während Demonstration in Pakistan
-
Nach WM-Kontroverse: Spanische Sängerin Rosalía entschuldigt sich bei argentinischen Fans
-
Söder: Kanzler Merz steht "sehr stabil und stark"
-
EM: Platz sieben für Mixed-Duett Guisard/Wiehn
-
Neuer britischer Premier Burnham möchte schriftliche Verfassung für sein Land
-
Zwei Löschhubschrauber in Griechenland verunglückt
-
Bas: SPD muss sich neu aufstellen und sichtbarer werden
-
Bas: Kommissionsempfehlungen für Rentenreform kein Wunschergebnis
-
Hitze hat Deutschland weiter im Griff - zum Wochenende Abkühlung in Sicht
-
Trump setzt Iran-Angriffe nach seiner vorherigen Eskalationsdrohung vorerst aus
-
Betrugsversuch: 103-Jährige delegiert falschen Wasserwerker am Nacken aus Wohnung
-
Waldbrände in Griechenland fressen sich weiter fort - Flammenmeer westlich von Athen
-
Niedrigwasser: Rheinpegel sinken an mehreren Orten auf Tiefststand
-
Nach CSD-Anschlag: Union dringt auf rasche Konsequenzen
-
Zeidler zum vierten Mal Europameister
-
Traktor stürzt in Wassergraben: 39-Jährige stirbt in Niedersachsen
-
Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: Besserer Schutz für Minderheit angemahnt
-
Fifa-Chef Infantino trotz Investoren-Rückziehers weiter massiv unter Druck
-
Zivilschutz: 16 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen am Wochenende
-
Streit im Nürnberger Flughafen eskaliert: Elf Passagiere von Flug ausgeschlossen
-
Erneuter Gefängnisaufstand in Sri Lanka - Hunderte Soldaten im Einsatz
-
Neugebauer vor EM: "Alles geben, alles raushauen!"
-
Gedenktag: Mahnungen zu besserem Schutz für Sinti und Roma
-
Mehr als 12.000 Hektar Land durch Waldbrände in Griechenland zerstört
-
SPD-Generalsekretär fordert höhere Erbschaftsteuer und Vermögensteuer
-
Amiri bleibt in Mainz: "Auf jeden Fall"
-
Messi kehrt zurück, Lewandowski trifft doppelt
-
Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus
-
Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"
-
Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"
-
Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag
-
Wadephul: EU-Kommission muss Schutz der Außengrenzen "absolute Priorität" einräumen
-
Trump: USA und Israel verzichten vorerst auf neue Angriffe auf den Iran
-
"Mit KI erstellt": Neue EU-Regeln für Künstliche Intelligenz treten in Kraft
-
Lula wird zum Präsidentschaftskandidaten in Brasilien gekürt
-
Zwei Deutsche unter den Opfern: 13 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Peru
-
"Sopranos"-Darsteller Vincent Pastore mit 80 Jahren gestorben
-
Kolumbien: 14 Verletzte bei Sprengstoffanschlag auf Polizeiwache
-
13 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Peru - Bericht: Zwei Deutsch unter Opfern
-
EM: Wesemann gewinnt Gold vom 1-m-Brett
-
Ceuta-Krise: SPD-Chef Klingbeil fordert Solidarität mit Spanien
Ohne verletzten Davies: Kanada rettet spätes Remis
Oh Mann, Kanada! Ohne den verletzten Superstar Alphonso Davies von Bayern München hat der Co-Gastgeber nur haarscharf einen Albtraum-Start in die Fußball-Weltmeisterschaft verhindert. Gegen Italien-Schreck Bosnien-Herzegowina um Torjäger Edin Dzeko retteten die Nordamerikaner in ihrem Auftaktspiel am Freitag in Toronto spät ein 1:1 (0:1). Das Warten auf den Debüt-Erfolg bei einer WM geht weiter, doch ein Punkt der Moral ist gewonnen.
Cyle Larin (79.) sorgte drei Minuten nach seiner Einwechslung mit seinem Treffer für den ersten Punktgewinn Kanadas bei einer WM, für Bosnien traf Jovo Lukic (21.). Kanadas Trainer Jesse Marsch wird nun hoffen, dass Kapitän Davies, den eine Muskelverletzung im Oberschenkel plagt, eventuell zum zweiten Gruppenspiel am Donnerstag in Vancouver gegen Katar fit wird.
Immerhin will das Mutterland des Eishockeys beim Heimturnier erstmals die K.o.-Runde erreichen, nachdem es bei seinen ersten beiden WM-Teilnahmen 1986 und 2022 jeweils punktlos in der Vorrunde gescheitert war. Die Bosnier, die in den Playoffs sensationell die Italiener ausgeschaltet hatten und bei ihrer zweiten WM nach 2014 auch erstmals weiterkommen wollen, treffen in der Gruppe B am 18. Juni in Los Angeles auf die Schweiz.
Schon weit vor Anpfiff stimmten sich die Fans gebührend auf den Turnierauftakt ein. Tausende kanadische Anhänger marschierten geschlossen vom Trinity Bellwoods Park zum Stadion, schwenkten unzählige Fahnen mit dem Ahornblatt und tauchten die Millionenmetropole in roten Rauch. Auch Fans vom Balkan – viele Kanadier mit bosnischen Wurzeln leben in Toronto – sorgten am Stanley Park für Stimmung.
In der Arena, in der am 20. Juni Deutschland auf die Elfenbeinküste trifft, knallte die Sonne den Besuchern auf den provisorischen Stahltribünen, 17.000 zusätzliche Sitze hatten in das kleinste WM-Stadion (43.036 Plätze) eingebaut werden müssen, ins Gesicht. Von dort sahen sie eine stimmungsvolle Eröffnungsfeier, an deren Ende Musikstar Alanis Morissette die Nationalhymne "O Canada" performte – und die schmetterte sogar der aus den USA stammende Marsch in Anzug und Krawatte inbrünstig mit.
Zu Beginn schienen die großen Erwartungen, Marsch hatte immerhin den Gruppensieg als Ziel ausgegeben, den Gastgeber noch zu lähmen. Bosnien war aktiver, obwohl der 40 Jahre alte Nationalheld Dzeko nur auf der Bank saß. Amar Memic (3.) jagte einen ersten Fernschuss weit über das Tor. Marsch war nicht zufrieden, trieb sein zu harmloses Team immer wieder von der Seitenlinie an.
Als sie sich dann einmal nach vorne wagten und Amar Dedic eine Flanke vor die Füße von Jonathan David (17.) klärte, schoss Kanadas Starstürmer dem bosnischen Torwart Nikola Vasilj, zuletzt beim FC St. Pauli, genau in die Arme. Und diese Nachlässigkeit sollte sich schnell rächen. Nach einer Ecke köpfte Lukic am Fünfmeterraum ein; bis auf den entfesselt jubelnden Bosnien-Block war das Stadion für einen Augenblick plötzlich still.
Der Gegentreffer schien die Kanadier jedoch wachzurütteln. Ermuntert von den "Let's go, Canada"-Rufen der Fans setzten sie sich nun in der bosnischen Hälfte fest. Doch trotz Feldüberlegenheit leisteten sich Marschs Spieler zu viele Fehler und Ungenauigkeiten im Passspiel und Abschluss. Dass Davids Sturmpartner Tani Oluwaseyi (32.) im Strafraum aus bester Position klar verzog, passte ins Bild.
Auch nach der Pause setzte sich das Spiel des ersten Durchgangs fort. Kanada hatte mehr vom Ball, wusste jedoch zu wenig damit anzufangen. Und wenn sie einmal durchkamen, hatten die Kanadier Pech. Davies-Ersatz Richie Laryea (53.) hatte Vasilj schon überwunden, doch der Ex-Schalker Sead Kolasinac lenkte den Ball noch an die Latte. Fast im direkten Gegenzug hatte Stuttgarts Ermedin Demirovic (54.) die Großchance zum zweiten Treffer, verstolperte aber frei vor dem Tor.
Im Angesicht der drohenden Auftaktpleite drückten "Les Rouges" nun noch mehr, einen Kopfball von David (66.) klärte der Schalker Nikola Katic erst auf der Linie.
S.Jackson--AT