-
Zwei Männer bei Dach-Reparaturarbeiten nach Sturm in Portugal gestorben
-
Bundestagspräsidentin Klöckner bekräftigt Wunsch nach weiblichem Staatsoberhaupt
-
Israel will Grenzübergang Rafah für Personenverkehr öffnen
-
Costa Rica wählt Präsidenten und Parlament
-
Unterhändler Moskaus und Kiews wollen neue direkte Gespräche in Abu Dhabi führen
-
Iran-USA-Konflikt: Signale für mögliche Verhandlungen
-
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan
-
Minnesota scheitert im Streit um ICE-Razzien vor Gericht
-
Wirtz mit Zauberassist und Treffer: Liverpool schlägt Newcastle
-
Elversberg rückt Schalke auf die Pelle
-
Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor
-
Bayern patzt in Hamburg: Chance für Verfolger
-
Minnesota scheitert vor Gericht mit Antrag gegen ICE-Razzien
-
Portugals Behörden warnen nach Unwetter vor neuem Regen und Überschwemmungen
-
"Technische Störung": Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau
-
"Unzulässiges Medikament": NBA sperrt George für 25 Spiele
-
Vor erwarteter Grenzöffnung: Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Bremen: Fritz lässt Steffens Zukunft offen
-
Geiger fliegt in Willingen überraschend aufs Podest
-
Tristesse in Bremen: Werder wieder sieglos
-
Abstiegskandidat Mainz schockt Leipzig
-
Vor Rieras Ankunft: Frankfurt verliert auch gegen Leverkusen
-
Feuerwehr: Explosion in iranischer Hafenstadt durch Gasleck verursacht
-
Schweigemarsch: Tausende Dänen protestieren gegen Trumps Afghanistan-Äußerungen
-
"Chapeau!": Geiger triumphiert mit Traumspurt
-
Babymilchskandal: Frankreich kündigt strengere Vorschrift an
-
Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau wegen "technischer Störung"
-
Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei
-
Snowboard: Hofmeister bereit für Olympia
-
Handfeste Winterkrise: Schalke muss um Aufstieg bangen
-
Nach Trump-Drohungen: Iran versetzt Armee in höchste Alarmbereitschaft
-
Ein Engel mit den Zügen Melonis? - Aufregung um neu restauriertes Fresko in Rom
-
Hamas-Behörde: Mindestens 22 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Minister: Massive Stromausfälle in der Ukraine wegen "technischer Störung"
-
Wirtschaftsministerin Reiche will in Saudi-Arabien "Partnerschaft vertiefen"
-
Iranisches Staatsfernsehen: Explosion in Hafenstadt am Golf - Ursache unklar
-
Mindestens 73 Tote bei Angriffen von Aufständischen im Südwesten Pakistans
-
Handball: Kiesler auch für EM-Finale fraglich
-
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew weiter in Bedrängnis
-
U-Bahnen von Kiew stehen wegen Stromausfalls still
-
Olympia-Generalprobe: Aicher stürzt, bleibt aber unverletzt
-
Erster Titel in Melbourne: Rybakina schockt Sabalenka
-
Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an
-
Deutscher Maddie-Verdächtiger lebt in Unterkunft in Kiel
-
Kevin Kühnert: 800 Euro Pension für vier Jahre im Parlament "viel zu viel"
-
Nach Drohungen Trumps: Iranische Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt
-
Mögliche Verunreinigung mit Giftstoff: Danone ruft Aptamil-Baby-Nahrung zurück
-
Zehntausende protestieren friedlich in Minneapolis gegen US-Einwanderungspolitik
-
US-Außenministerium billigt milliardenschwere Waffenverkäufe an Israel und Saudi-Arabien
-
Kurzzeitiger Shutdown in den USA in Kraft - lange Haushaltssperre wohl abgewendet
Scholz absolviert inmitten von Ukraine-Krise Antrittsbesuch in den USA
Begleitet von Forderungen nach einer härteren Linie gegenüber Russland in der Ukraine-Krise hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) seinen Antrittsbesuch in den USA begonnen. Scholz wies vor seinem Treffen mit US-Präsident Joe Biden am Montag im Weißen Haus Vorwürfe zurück, Deutschland unterstütze die Ukraine nicht ausreichend und sei kein zuverlässiger Bündnispartner der USA. Auch die US-Regierung bekräftigte die enge Partnerschaft zu Deutschland.
"Wir sind der stärkste wirtschaftliche Unterstützer der Ukraine", sagte Scholz der "Washington Post" in einem auf Englisch geführten Interview. "Und wir werden es weiterhin sein."
Mit Blick auf Vorwürfe, Deutschland sei in der Ukraine-Krise ein unzuverlässiger Bündnispartner, entgegnete Scholz: "Die Realität ist wichtiger als Gerüchte. Die Realität ist, dass Deutschland der größte Nato-Partner in Kontinentaleuropa ist, dass wir kontinuierlich unsere Streitkräfte stärken, dass wir ein sehr guter Partner sind." Scholz betonte, ein russischer Angriff auf die Ukraine hätte eine "vereinte und entschlossene Antwort" zur Folge.
Allerdings waren in den vergangenen Wochen im Ukraine-Konflikt Differenzen zwischen Berlin und Washington deutlich geworden. Dabei geht es unter anderem um das Ausmaß möglicher Sanktionen gegen Russland, Waffenlieferungen an die Ukraine und um die umstrittene Erdgas-Pipeline Nord Stream 2.
Außenpolitiker der CDU verlangten von Scholz, US-Präsident Biden in zentralen Forderungen entgegenzukommen. "Scholz muss klar machen, dass Deutschland bereit ist, mehr zum Nato-Bündnis beizutragen, etwa in Litauen und bei der Ausrüstung der Bundeswehr", sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), der "Welt". Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sagte der "Welt", der Kanzler "sollte nicht vermeiden, klar auszusprechen, dass eine russische Aggression das vorläufige Aus für Nord Stream 2 bedeutet".
Ähnlich äußerte sich die Vorsitzende des Verteidigungs-Ausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP). Angesichts dessen, was Russlands Präsident Wladimir Putin "an der ostukrainischen Grenze veranstaltet, kann Nord Stream 2 nicht an den Start gehen", sagte sie in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart".
In der "Washington Post" sagte Scholz zum Thema Nord Stream 2 erneut lediglich, es lägen "alle Optionen auf dem Tisch". Er wolle dies aber nicht genauer ausführen. Notwendig sei "strategische Doppeldeutigkeit", damit Russland sich nicht genau ausrechnen könne, welchen Preis es bei einem Einmarsch zahlen müsste.
Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan hatte am Wochenende gesagt, sollte Russland die Ukraine angreifen, werde "Nord Stream 2 nicht vorangehen". Nähere Angaben zu den Gesprächen über dieses Thema mit der Bundesregierung wollte Sullivan aber nicht machen. Nord Stream 2 ist bereits fertiggestellt, aber noch nicht in Betrieb gegangen. Das Zertifizierungsverfahren für die Pipeline liegt derzeit auf Eis.
Vor Scholz' Treffen mit Biden wies auch eine US-Regierungsvertreterin den Eindruck von Meinungsverschiedenheiten zwischen Berlin und Washington in der Ukraine-Krise zurück. "Deutschland ist weiterhin ein wichtiges Mitglied der transatlantischen Allianz, und wir arbeiten alle zusammen, um verschiedene Teile des selben Problems anzugehen", sagte sie. "Wir sind uns absolut einig, dass bei einer weiteren russischen Aggression eine Reihe von Dingen getan werden muss."
Russland hat nach westlichen Angaben mehr als 100.000 Soldaten samt schwerem Gerät an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Der Westen befürchtet deshalb einen russischen Angriff auf das Nachbarland. Russland weist die Vorwürfe zurück und gibt zugleich an, sich von der Nato bedroht zu fühlen. Putin verlangt Sicherheitsgarantien vom Westen, unter anderem ein Ende der Nato-Osterweiterung.
Scholz wird am Montag um 13.30 Uhr (Ortszeit; 19.30 Uhr MEZ) im Weißen Haus von Biden empfangen. Eine gemeinsame Pressekonferenz ist für 15.15 Uhr (21.15 Uhr MEZ) angesetzt. Am Dienstag wird Scholz den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Polens Staatschef Andrzej Duda zu einem Treffen des "Weimarer Dreiecks" in Berlin empfangen. Macron hielt sich am Montag zu einem Treffen mit Putin in Moskau auf.
K.Hill--AT