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Mehr als 3000 Teilnehmer bei Gedenkmarsch für ultrarechten Aktivisten in Lyon
Mehr als 3000 Menschen haben am Samstag in Lyon an einem Gedenkmarsch für einen bei einer Schlägerei mit Linksextremen getöteten ultrarechten Aktivisten teilgenommen. Rund 3200 Menschen, teilweise mit vermummten Gesichtern, zogen begleitet von einem großen Polizeiaufgebot durch die Großstadt im Südosten Frankreichs, wie die Präfektur mitteilte. Vor Beginn des Gedenkmarsches hatte der französische Präsident Emmanuel Macron alle Seiten zur "Ruhe" aufgerufen.
Mehrere rechtsextreme und streng katholische Gruppen hatten zu dem Gedenkmarsch für Quentin Deranque aufgerufen. Der 23-Jährige war vor einer Woche gestorben, nachdem er bei Auseinandersetzungen zwischen Rechts- und Linksextremen in Lyon schwer am Kopf verletzt worden war.
Zu dem Marsch wurden laut Innenministerium Teilnehmer aus ganz Frankreich und anderen europäischen Ländern erwartet. Die Behörden fürchteten Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der extremen Rechten und Linken am Rande der Veranstaltung. Die Familie des Getöteten nahm nicht teil und rief dazu auf, auf politische Kundgebungen zu verzichten.
"Wir werden keinen einzigen Zwischenfall innerhalb des Demonstrationszuges tolerieren", ebenso wenig "am Rande dieses Marsches", erklärte die Präfektin des Départements Rhône, Fabienne Buccio. Die Wachsamkeit werde sich "bis in den Abend hinein" fortsetzen, um jegliche Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten zu vermeiden.
Lyons Bürgermeister Grégory Doucet von den Grünen sagte: "Ich möchte nicht, dass Lyon auch nur im Ansatz die Hauptstadt der Ultrarechten ist." Doucet hatte sich vergeblich für ein Verbot des Marsches eingesetzt.
Innenminister Laurent Nuñez und die Präfektur erklärten, sie hätten das Risiko von "Gewalttaten" und "Störungen der öffentlichen Ordnung" gegen die notwendige "Meinungsfreiheit" abgewogen und daraufhin grünes Licht erteilt.
Macron sagte vor dem Marsch, Gewalt sei niemals gerechtfertigt. "Es gibt keinen Platz für Milizen, egal woher sie kommen." Der Präsident kündigte zudem eine Kabinettssitzung in der kommenden Woche an, bei der über gewalttätige Gruppen mit Verbindungen zu politischen Parteien diskutiert werden soll.
Die Justiz ermittelt im Fall Deranque gegen sechs Verdächtige wegen Totschlags. Gegen einen parlamentarischen Mitarbeiter eines linkspopulistischen Abgeordneten wird wegen Beihilfe ermittelt. Der Fall sorgt kurz vor den Kommunalwahlen im März für Unruhe in allen politischen Lagern.
Der Fall hatte auch zu Verstimmungen zwischen Macron und der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni geführt. Meloni hatte erklärt, der Tod des 23-Jährigen sei "eine Wunde für Europa". Macron warf ihr daraufhin indirekt unerwünschte Einmischung vor. Auch die Regierung von US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu dem Fall und forderte, die Täter zur Verantwortung zu ziehen.
P.Smith--AT