-
Zahl der Scheidungen leicht gestiegen - Insgesamt weniger Ehen
-
Rheinland-pfälzischer Ministerpräsident mit Beschlüssen zu Kommunalentlastung zufrieden
-
努莎·奧貝爾與迪特馬爾·沃伊德克:波茨坦如何辜負一名重度殘障幼兒
-
Bayern vor Gavel-Verpflichtung: "Sehr nah an einer Lösung"
-
Нуша Аубель и Дитмар Войдке: как Потсдам бросает на произвол судьбы малыша с тяжелой формой инвалидности
-
Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung
-
Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen
-
Zwei Stürme im Anmarsch: Mehr als hundert Flüge in Japan gestrichen
-
Nach Mega-Rotation: USA unterliegen Türkei
-
Erste K.o.-Runde: Noch vier deutsche Gegner möglich
-
Remis reicht: Australien zieht in K.o.-Runde ein
-
Mieten für eine Million Wohnungen in New York werden eingefroren
-
Ein Fehler? Neuer wiegelt ab
-
Russland meldet massive ukrainische Angriffe auf Moskau: 28 Drohnen abgeschossen
-
Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Venezuela
-
BGH urteilt über Archiv von in Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas
-
Urteil in Prozess um Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten fällt
-
Anschläge auf jüdische Repräsentanten geplant: Prozess gegen Agenten in Hamburg
-
Politik und Deutsche Bahn äußern sich zur Zukunft von Stuttgart 21
-
Bundestag stimmt über Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab
-
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf 235
-
Hilfe nach Erdbeben in Venezuela: USA schicken Kriegsschiffe und Flugzeuge
-
Japan und Schweden nach Remis in der K.o.-Runde
-
Nach "Wahnsinnsstart": Niederlande sichern Gruppensieg
-
Microsoft macht Xbox-Konsolen deutlich teurer
-
Serie antisemitischer Anschläge in Europa: Sieben Festnahmen in Belgien
-
DGB-Chefin Fahimi fordert stärkere Belastung von Vermögen und Erbschaften
-
Dicker Dämpfer vor K.o.-Krachern: DFB-Elf unterliegt Ecuador
-
Doppelpack Pépé: Elfenbeinküste beendet Curacaos Märchen
-
König Charles III. hat seit Thronbesteigung 30 Millionen Pfund Steuern gezahlt
-
Bundestag beschließt Recht auf Reparatur
-
Medien: Taylor Swift und Travis Kelce heiraten offenbar am 3. Juli in New York
-
Mindestens 188 Tote bei Erdbeben in Venezuela - Internationale Hilfe läuft an
-
Berüchtigtes US-Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" schließt
-
Rüdiger und Raum starten gegen Ecuador
-
Durchbruch nach langem Streit: Bund und Länder einig bei Kommunal-Entlastung
-
Merz: Koalition wird Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wiederherstellen
-
Frankreich und Italien wollen Nachfolge-Truppe für Unifil im Libanon organisieren
-
Bund und Länder einigen sich auf Finanzentlastung für Kommunen
-
"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot
-
Emails sollen künftig viele Behörden-Formulare ersetzen
-
Einigung auf Rechtsstaatspakt: Länder bekommen halbe Milliarde Euro für Justiz
-
Bericht: Bund zahlt bis zu 7,2 Milliarden für Einstieg bei Panzerhersteller KNDS
-
Migration: Oberstes US-Gericht bestätigt Trump-Kurs in zwei Grundsatzfällen
-
Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela
-
Noosha Aubel und Dietmar Woidke: Wie Potsdam ein schwerstbehindertes Kleinkind im Stich lässt
-
Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen
-
Maria siegt weiter - im Halbfinale gegen Ostapenko
-
Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies
-
Bericht: FIA hebt Amtszeitbegrenzung auf
Israel setzt Angriffe auf Stadt Gaza fort und ruft zu Evakuierung auf
Die israelische Armee hat ihre Angriffe im Gazastreifen am Wochenende unvermindert fortgesetzt und die Einwohner der Stadt Gaza ultimativ zur Flucht aufgefordert. Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte am Sonntag zu Beginn einer Kabinettssitzung, die Soldaten intensivierten "das Vorgehen am Stadtrand und in Gaza selbst". Am Samstag hatte die Armee alle Bewohner von Gaza aufgefordert, sich "unverzüglich" in ein zur "humanitären Zone" erklärtes Gebiet im Süden des Gazastreifens zu begeben.
Israel sei dabei, "terroristische Infrastruktur zu zerstören und identifizierte Terrortürme niederzureißen", sagte Netanjahu am Sonntag vor seinen Ministern offenbar mit Blick auf mehrere angegriffene Hochhäuser in Gaza. Israel kontrolliert nach eigenen Angaben bereits rund 40 Prozent des Gebietes der Stadt.
Am Samstag hatte die israelische Armee mit einem Luftangriff ein 15-stöckiges Hochhaus in Gaza zerstört. Zuvor hatte der für die Kommunikation auf Arabisch zuständige Militärsprecher Avichay Adraee den Luftangriff in mehreren Onlinediensten angekündigt und die Bewohner des Stadtteils Al-Rimal im Südwesten der Stadt zur Evakuierung aufgefordert. Die israelische Armee erklärte, "Hamas-Terroristen" hätten in dem Gebäude Technik und Beobachtungsposten installiert, "um die israelischen Truppen zu überwachen".
Die israelische Armee hatte bereits am Freitag ein Hochhaus in Gaza zerstört. Vor dem Angriff hatte die Armee erklärt, dass "bedeutende terroristische Aktivitäten der Hamas" in der Stadt und "insbesondere in Hochhäusern identifiziert" worden seien.
In einer getrennten Evakuierungsaufforderung für die gesamte Stadt Gaza schrieb Armeesprecher Adraee auf arabisch, diese richte sich "an die Bewohner der Stadt Gaza und alle, die sich dort aufhalten". Sie sollten sich in die "humanitären Zone" Al-Mawasi im Süden des Gazastreifens begeben.
In einer englischsprachigen Mitteilung erklärte die Armee zudem, in Al-Mawasi sei "grundlegende humanitäre Infrastruktur" vorhanden, darunter "Feldlazarette, Wasserleitungen und Entsalzungsanlagen sowie die kontinuierliche Versorgung mit Nahrungsmitteln, Zelten, Medikamenten und medizinischer Ausrüstung". Der humanitäre Einsatz in der Zone werde zusammen mit der UNO und internationalen Organisationen "permanent fortgesetzt", parallel zur Ausweitung des Militäreinsatzes am Boden.
Israel hatte Al-Mawasi bereits zu Beginn des Krieges, der durch den Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden war, zur sicheren Zone erklärt. Ungeachtet dessen führte die Armee seitdem zahlreiche Luftangriffe in dem Gebiet aus. Die Armee erklärte zur Begründung, sie ziele auf Hamas-Kämpfer, die sich zwischen den Zivilisten versteckten.
Nach UN-Schätzungen halten sich in Gaza und Umgebung noch rund eine Million Menschen auf. Dutzende Palästinenser, die AFP in den vergangenen Wochen in der Stadt Gaza interviewte, sagten, es gebe im Gazastreifen "keinen sicheren Platz". Viele erklärten, sie würden lieber sterben, als ein weiteres Mal vertrieben zu werden.
Die Hamas und ihre Verbündeten hatten mit ihrem Überfall auf Israel den Krieg ausgelöst. Bei dem Großangriff wurden nach israelischen Angaben mehr als 1200 Menschen getötet. 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Noch immer werden 47 Menschen von der Hamas festgehalten, 25 von ihnen sind nach israelischen Angaben bereits tot.
Als Reaktion auf den Hamas-Überfall geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, die nicht unabhängig überprüft werden können, bislang mehr als 64.300 Menschen getötet.
Unterdessen wurde das israelische Staatsgebiet erneut aus dem Gazastreifen und aus dem Jemen unter Beschuss genommen. Die islamistische Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad, die mit der im Gazastreifen herrschenden Hamas verbündet ist, reklamierte einen der Angriffe für sich.
Infolge eines Angriffs mit mehreren Drohnen aus dem Jemen wurde im Süden Israels ein Mann verletzt. Der 63-Jährige sei am Flughafen Ramon nahe der am Roten Meer gelegenen Hafenstadt Eilat durch Trümmerteile "leicht verletzt worden", erklärte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom.
Die in weiten Teilen Jemens regierende pro-iranische Huthi-Miliz hatte zuvor Vergeltung für die Ende August erfolgte Tötung des von ihr ernannten Regierungschefs angekündigt. Danach hatten die Islamisten Israel bereits mit mehreren ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen.
Die israelische Regierung äußerte am Wochenende erneut scharfe Kritik an der geplanten Anerkennung eines Palästinenserstaats durch mehrere westliche Staaten während der am 23. September beginnenden UN-Generaldebatte. Außenminister Gideon Saar bezeichnete den unter anderem von Frankreich und Kanada angekündigten Schritt als "enormen Fehler". Eine Anerkennung "würde das Erreichen von Frieden weiter erschweren", sagte Saar am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem dänischen Amtskollegen Lars Lökke Rasmussen und fügte an, diese würde "Israel dazu drängen, ebenfalls unilaterale Schritte zu unternehmen".
L.Adams--AT