-
Parlament im Kosovo bestätigt Kurti als Regierungschef - Weg frei für neue Regierung
-
Dank Kane und Díaz: Bayerns Berlin-Traum lebt
-
Nach Treffen mit Netanjahu: Trump will weiter mit Iran verhandeln
-
USA: Mexikos Drogenkartelle verletzen Luftraum mit Drohnen
-
US-Energieminister Wright in Venezuela mit Übergangspräsidentin zusammengetroffen
-
Goldlauf endet: Wendl/Arlt rodeln zu Bronze - und zum Rekord
-
Eisschnellläufer Sonnekalb verpasst Top 10 bei Debüt
-
Albanien: Schauspielerin will nicht als Modell für "KI-Ministerin" dienen
-
Selenskyj: Wahlen in Ukraine nur bei Waffenruhe und Sicherheitsgarantien
-
Epstein-Akten: US-Justizministerin Bondi verteidigt Vorgehen gegen "Vertuschungs"-Vorwurf
-
Krimi in Cortina: Eitberger/Matschina holen Silber
-
Nato startet Mission "Arctic Sentry" - Deutschland beteiligt sich mit Kampfjets
-
Pistorius hält Debatte um europäischen Atomschirm für "falsches Signal"
-
Merz und Macron fordern bei Industriegipfel Wirtschaftsreformen
-
Debakel droht: Wendl/Arlt nur auf Rang fünf
-
Kiew: Verbesserung der Sicherheitslage Voraussetzung für Wahlen in der Ukraine
-
Agrarminister Rainer sichert Milchbauern Unterstützung ohne Markteingriff zu
-
"Zentrale" Rolle: ICE auch bei Fußball-WM im Einsatz
-
Epsteins Mädchen-Jäger: Franzose Daniel Siad sah sich als "Fischer"
-
Druck auf den Iran: Netanjahu mit Trump im Weißen Haus zusammengekommen
-
Tarifverhandlungen bei der Bahn: GDL droht mit Abbruch der Gespräche und Streiks
-
Vorfall am Flughafen El Paso schürt Spekulationen zu US-Angriffen auf Drogenbanden in Mexiko
-
Pistorius: Deutschland beteiligt sich mit vier Kampfjets an Nato-Mission in der Arktis
-
Luftkampfsystem FCAS: Entscheidung bald erwartet - Kampfjet-Bau mit Frankreich offen
-
Tote Frau und schwer verletzter Mann in thüringischem Heiligenstadt gefunden
-
Führerschein soll durch Online-Theoriestunden und Fahren mit Eltern günstiger werden
-
Krankenversicherung: Warken kündigt Milliarden-Sparprogramm für den Sommer an
-
Großer Einigungsbedarf bei dritter Ländertarifrunde
-
Behörden: Vater und drei kleine Kinder bei russischem Angriff in Ostukraine getötet
-
Lautstark Geburtstag gefeiert: Polizei durfte Mann nicht in Gewahrsam nehmen
-
Frau auf offener Straße erschossen: Mann in Baden-Württemberg in Untersuchungshaft
-
Nato startet Arktis-Mission "Arctic Sentry" - Deutschland kündigt Beitrag an
-
US-Arbeitsmarkt: Mehr Jobs geschaffen als erwartet - aber keine Trendwende
-
Biathlon: Preuß vergibt Medaille beim letzten Schießen
-
Dritte Ländertarifrunde startet mit Einigungsbedarf
-
Warken: Bis 2030 sollen 20 Millionen Menschen elektronische Patientenakte nutzen
-
Netanjahu will bei Treffen mit Trump größtmöglichen Druck auf Iran erwirken
-
US-Medien: Vorübergehende Festnahme im Fall von entführter Mutter von Promi-Moderatorin
-
Rechtsstreit um Waffenbesitz: Erfolg für AfD-Mitglieder in Thüringen
-
Mehr als drei Jahre Haft wegen Anlagebetrugs mit Millionenschaden in Bayern
-
Liebesbetrug: Seniorin aus Baden-Württemberg verliert mehr als hunderttausend Euro
-
Schauspieler Harris Dickinson fühlt sich in Heimatstadt London "geerdet"
-
Führerschein soll auch mit Möglichkeit für private Übungsfahrten günstiger werden
-
Vor EU-Gipfel: Industrieverbände fordern wirtschaftspolitischen Kurswechsel
-
Neun Menschen in Schule und Wohngebäude in kleinem Ort in Kanada erschossen
-
Keine Medaille: Geiger platzt bei Oftebros Triumph
-
Bundesregierung treibt Barrierefreiheit voran - aber Kritik für geplantes Gesetz
-
Iran begeht 47. Jahrestag der Revolution inmitten großer Spannungen mit den USA
-
Nato startet Arktis-Mission "Arctic Sentry"
-
53-Jähriger bei Polizeieinsatz in Seniorenheim in Nordrhein-Westfalen erschossen
Gewalt im Ostkongo: DR Kongo und M23-Miliz vereinbaren Waffenruhe
Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo und die von Ruanda unterstützte M23-Miliz haben eine Waffenruhe in ihrem Konflikt im rohstoffreichen Ostkongo vereinbart. Nach dreimonatigen Verhandlungen in der katarischen Hauptstadt Doha unterzeichneten beide Seiten am Samstag eine Grundsatzerklärung über eine Einstellung der Kämpfe. Der Vereinbarung zufolge sollen bald Verhandlungen über eine umfassende Friedenslösung beginnen. Die Afrikanische Union (AU) lobte die Einigung als "bedeutsame Entwicklung".
In ihrem Abkommen verpflichten sich beide Seiten zu einer "permanenten Waffenruhe". Sie wollten zudem auf "Hasspropaganda" sowie auf Versuche verzichten, "mit Gewalt neue Stellungen einzunehmen". Sie vereinbarten zudem, die Bedingungen des Abkommens spätestens bis zum 29. Juli umzusetzen und bis zum 8. August Verhandlungen über ein umfassenderes Abkommen aufzunehmen.
Die am Samstag getroffene Vereinbarung umfasst zudem einen Fahrplan für die Wiederherstellung der staatlichen Autorität im Osten der DR Kongo. Beide Seiten erklärten, das neue Abkommen stehe im Einklang mit dem Washingtoner Abkommen, das die DR Kongo Ende Juni mit Ruanda unterzeichnet hatte.
Die M23 war bei den Friedensgesprächen zwischen der DR Kongo und Ruanda in der US-Hauptstadt nicht dabei gewesen und hatte auf einer separaten eigenen Vereinbarung mit der Regierung in Kinshasa bestanden. Seit der Unterzeichnung in Washington wuchs aber die Hoffnung auf mehr Stabilität in der gesamten Region. US-Präsident Donald Trump, dessen Land das Washingtoner Abkommen vermittelt hatte, sprach von einem "neuen Kapitel der Hoffnung".
Die Afrikanische Union hatte im Juni die Hoffnung auf "Versöhnung" im Osten des Kontinents geäußert. Nach der Waffenruhe-Vereinbarung am Samstag erklärte der Staatenverbund nun, es handele sich um einen "Meilenstein in den fortdauernden Bemühungen, dauerhaften Frieden, Sicherheit und Stabilität" zu erreichen.
Dem Regierungssprecher der DR Kongo, Patrick Muyaya, betonte, das Abkommen mit der M23 berücksichtige die "roten Linien" seiner Regierung. Dazu gehöre der "nicht verhandelbare Rückzug der M23 aus den besetzten Gebieten, gefolgt von der Wiederherstellung unserer Institutionen", einschließlich der Streitkräfte. Muyaya sagte auch, das angestrebte umfassende Friedensabkommen werde "in den kommenden Tagen" folgen.
Fragen gibt es allerdings noch zu einem erwarteten Nebenabkommen über wirtschaftliche Aspekte - insbesondere nachdem Trump betont hatte, dass die USA sich durch die Vermittlung in dem Konflikt die Aussicht auf "viele" kongolesische Bodenschätze gesichert hätten.
Der bei der Unterzeichnung in Doha ebenfalls anwesende US-Sondergesandte Massad Boulos bezeichnete die Wiederherstellung der Kontrolle Kinshasas über den Osten der DR Kongo als "eine der wichtigsten Klauseln" des neuen Abkommens. Es sei jedoch klar, dass es "keine Patentlösungen" zur Beendigung des Konflikts gebe.
Die von Ruanda unterstütze M23-Miliz hatte im Osten der DR Kongo im Januar und Februar große Gebiete eingenommen, darunter die Provinzhauptstädte Goma und Bukavu. Während der Blitzoffensive der M23 wurden tausende Menschen getötet. Im an Bodenschätzen reichen Ostkongo herrschen seit drei Jahrzehnten blutige Konflikte. Mit dem Vorrücken der M23-Kämpfer hatte sich die Lage nochmals verschärft.
H.Romero--AT