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Militärparade zum französischen Nationalfeiertag beginnt in Paris
Mit einer Abnahme der Truppen durch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat am Montag die Militärparade zum französischen Nationalfeiertag in Paris begonnen. An der traditionellen Parade beteiligen sich etwa 7000 Soldatinnen und Soldaten, 65 Flugzeuge, knapp 250 Fahrzeuge und 200 Pferde der Republikanischen Garde. Vor dem Hintergrund der zahlreichen internationalen Konflikte wollen die französischen Streitkräfte in diesem Jahr insbesondere ihre schnelle Einsatzfähigkeit demonstrieren.
Ehrengast ist bei der Militärparade dieses Mal der indonesische Präsident Prabowo Subianto, der neben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf der Tribüne sitzen wird. Indonesien hat kürzlich angekündigt, Rafale-Kampfflugzeuge und weitere französische Rüstungsgüter anzuschaffen. Es nehmen auch 450 indonesische Soldaten und eine indonesische Militärkapelle teil.
Macron hatte am Vorabend eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets um 6,5 Milliarden Euro bis 2027 angekündigt. "Die Freiheit war seit 1945 nie so bedroht wie heute", sagte er in einer Ansprache an die Armee. Die Welt befinde sich in einer Zeit des Umbruchs. "Nie hing die Freiheit auf unserem Kontinent so von unseren aktuellen Entscheidungen ab." Dabei verwies er auf "Imperialismen und Annexionsmächte" wie Russland, das den Krieg gegen die Ukraine im Februar 2022 gestartet hatte.
Macron prangerte an, dass die internationale Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg mehr und mehr zerfalle, und "da es keine Regeln mehr gibt, ist es das Gesetz des Stärkeren, das sich durchsetzt". Frankreich müsse sich vielen Herausforderungen stellen, "um frei zu bleiben".
Die Militärparade findet dieses Jahr wie üblich auf den Champs-Elysées statt. Im vergangenen Jahr war sie wegen der Olympischen Sommerspiele verlegt worden.
H.Thompson--AT