-
Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar
-
Zwei Franzosen nach jahrelanger Haft im Iran wieder zuhause
-
Feuerpause im Iran-Krieg: Washington und Teheran verkünden "Sieg" - neue Angriffe
-
Baden-Württemberg: Falke fliegt durch Fenster in fahrenden Transporter und stirbt
-
Unbekannte stehlen Gedenkkranz für von NSU ermordeten Halit Yozgat in Kassel
-
"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter
-
Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu
-
Airline-Verband: Erholung der Treibstoffversorgung und -preise wird Monate dauern
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz nehmen Koalitionsverhandlungen auf
-
Linken-Politiker Pellmann: Deutschland muss alle US-Stützpunkte schließen
-
Fahrgastaufkommen in Bussen und Bahnen 2025 stabil
-
Erleicherung an den Märkten nach Waffenruhe-Einigung von USA und Iran
-
Tod von "Friends"-Darsteller Perry: Urteil gegen "Ketamin-Queen" erwartet
-
Deutsche Bahn: Bessere Pünktlichkeit im März trotz mehr Baustellen
-
Weltkriegsbombe in Koblenz entschärft: Mehr als 1000 Menschen betroffen
-
KSC und Eichner trennen sich im Sommer
-
Spritpreise: ADAC kritisiert Kartellamt scharf
-
Zwei im Iran freigelassene Franzosen nach Frankreich zurückgekehrt
-
Artemis-Astronauten telefonieren mit Insassen der ISS
-
Haftstrafen für vier Beschuldigte wegen illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf
-
Neuer-Zukunft: "Haben alle Zeit der Welt"
-
Rubio: Im Irak verschleppte US-Journalistin ist wieder frei
-
NBA: Hartenstein mit Kantersieg im deutschen Duell
-
NHL: Oilers verlieren Overtime-Krimi, Stützle glänzt für Ottawa
-
Vizekanzler Klingbeil lädt Wirtschaft und Gewerkschaften zum Krisengipfel
-
Zahl der von Armut bedrohten Mieter weiter angestiegen
-
Matchwinner Havertz: "Große Wende für uns"
-
Trump: Einigung mit dem Iran ist "totaler und vollständiger Sieg" für die USA
-
Ost-Regierungschefs fordern sofortiges Aussetzen der CO2-Abgabe auf Benzin
-
"Haben immer Vertrauen": Real glaubt an Coup in München
-
Israel: Feuerpause im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon
-
Elfmeter für Bayern? Experten uneins
-
Kartellamt ermittelt wegen erster Verstöße gegen neue Spritpreisregel
-
Nach Äußerungen zu möglichem Nato-Austritt: Rutte trifft Trump in Washington
-
Trump zu zweiwöchiger Feuerpause im Iran bereit
-
Havertz schießt Arsenal zum Sieg in Lissabon
-
Auch Kane trifft: Bayern stürmen das Bernabéu
-
Auch Melsungen und Flensburg im European-League-Viertelfinale
-
Pakistan drängt Trump zu zweiwöchigem Fristaufschub für den Iran
-
Nach Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD schließen Sondierungsgespräche ab
-
Verfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen auf Internet-Router
-
Rumäniens Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben
-
Rumänies Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben
-
Iran-Drohungen: US-Demokraten nennen Trump "wahnsinnig" und fordern Absetzung
-
Orban erhält vor Parlamentswahl in Ungarn Schützenhilfe von Vance und Trump
-
Real-Kracher: FC Bayern mit Kane in der Startelf
-
Vor Ablauf von Ultimatum: Trump warnt vor Tod "einer gesamten Zivilisation" im Iran
-
UN-Resolution über Freigabe von Hormus-Passage scheitert an Veto Russlands und Chinas
-
Bundeswehr will diese Woche Klarheit über Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen schaffen
-
Artemis-Astronauten machen Bild von "Erduntergang" hinter dem Mond
Am Unabhängigkeitstag: Trump unterzeichnet umstrittenes Steuergesetz
Triumphale Unterzeichnung am 4. Juli: Inmitten der Feiern zum US-Unabhängigkeitstag hat Präsident Donald Trump sein hochumstrittenes Steuergesetz in Kraft gesetzt. "Amerika gewinnt, gewinnt, gewinnt wie nie zuvor", schwärmte der Rechtspopulist bei der Zeremonie am Freitag. Zu den Feierlichkeiten gehörte auch ein Überflug zweier B2-Tarnkappenbomber über dem Weißen Haus - mit Kampfflugzeugen dieses Typs hatten die USA jüngst die Atomanlagen im Iran bombardiert.
Der von Trump als "Big Beautiful Bill" ("großes schönes Gesetz") angepriesene Haushaltsplan ist das bislang wichtigste Gesetz seiner zweiten Amtszeit. Der Rechtspopulist will damit zentrale Wahlversprechen wie massive Steuersenkungen sowie mehr Geld für Grenzschutz und Verteidigung umsetzen. Umstritten ist das Gesetz vor allem wegen der vorgesehenen Einschnitte bei Sozialleistungen und eines befürchteten Rekordanstiegs der Staatsverschuldung.
Bei der Unterzeichnung des Gesetzes war Trump im Weißen Haus von zahlreichen Kongressmitgliedern seiner republikanischen Partei umringt. Das Gesetz war nach langem Ringen auch gegen erheblichen Widerstand in den republikanischen Reihen durchgesetzt worden.
Erst am Donnerstag nahm es im Kongress die letzte Hürde, so dass der Präsident - wie von ihm gewünscht - das Gesetz während der Feiern zum 249. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten unterzeichnen konnte. Trump benutzte dafür einen Filzstift.
"Wir treten in das Goldene Zeitalter Amerikas ein", sagte der Präsident während der Zeremonie. Den Slogan vom "Goldenen Zeitalter" hat er seit seinem Amtsantritt im Januar immer wieder benutzt.
Mit dem Gesetzespaket werden Steuererleichterungen aus Trumps erster Amtszeit (2017 bis 2021) im Umfang von 4,5 Billionen Dollar (rund 3,8 Billionen Euro) verlängert. Zudem werden Steuern auf Trinkgelder und Überstunden gestrichen und zusätzliche Milliardensummen für die Verteidigung sowie den Grenzschutz und die Abschiebung von Migranten freigegeben.
Zur Gegenfinanzierung sind neue Schulden sowie unter anderem Einschnitte bei der staatlichen Gesundheitsversicherung Medicaid für einkommensschwache Bürger vorgesehen. Trumps Vorgänger Joe Biden von den Demokraten nannte das Gesetz wegen der Sozialeinschnitte "nicht nur rücksichtslos, sondern grausam".
Nach Schätzungen aus dem Kongress dürften rund zwölf Millionen US-Bürger ihre Krankenversicherung verlieren. Die Demokraten gehen sogar von mehr als 17 Millionen Betroffenen aus. Befürchtet wird auch, dass als Folge der Kürzungen zahlreiche Krankenhäuser in ländlichen Gegenden schließen müssen.
Trump verwarf diese Einwände und Befürchtungen als unberechtigt. Die Kritiker würden sagen, das Gesetz sei "gefährlich" und "alle werden sterben". Doch "genau das Gegenteil" sei der Fall, sagte er am Freitag.
Unter den Republikanern war das Gesetz vor allem wegen des befürchteten massiven Anstiegs der Staatsschulden umstritten. Allein die im Gesetz vorgesehenen Mehrausgaben dürften die Staatsverschuldung nach Kongressangaben binnen zehn Jahren um 3,4 Billionen Dollar (knapp 2,9 Billionen Euro) aufblähen, das wäre ein neuer Rekord. Die US-Schuldenlast liegt laut Finanzministerium bereits jetzt bei 123 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - rund doppelt so hoch wie die Deutschlands.
Der Überflug der beiden B2-Bomber über dem Weißen Haus wurde von Trump zusammen mit seiner Ehefrau Melania vom Balkon des Präsidentensitzes beobachtet. Die beiden Tarnkappenbomber wurden von F-35- und F-22-Kampfflugzeugen begleitet. Die Piloten, welche die Tarnkappenbomber bei den Angriffen im Iran gesteuert hatten, waren zu der Zeremonie im Weißen Haus eingeladen.
Die Feierlichkeiten in Washington zum Unabhängigkeitstag endeten dann am Abend mit dem traditionellen Feuerwerk an der National Mall, der von Monumenten und Museen gesäumten Grünanlage im Herzen der US-Hauptstadt.
A.Moore--AT