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Beamtenbund: Langjähriger Bundesvorsitzender Silberbach gestorben
Der langjährige Bundesvorsitzende des Beamtenbunds, Ulrich Siberbach, ist tot. Silberbach starb am Mittwoch nach schwerer Krankheit, wie die Gewerkschaft am Donnerstag in Berlin mitteilte. Erst am Montag war der bisherige Vizechef Volker Geyer zum Nachfolger an der Spitze des Beamtenbunds gewählt worden, nachdem Silberbach im Mai aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hatte. Der 63-jährige Silberbach war mehr als 20 Jahre lang im Beamtenbund aktiv und seit 2017 Bundesvorsitzender des gewerkschaftlichen Dachverbands.
Der neue Bundesvorsitzende Geyer würdigte seinen Amtsvorgänger als "großen Kämpfer". Silberbach habe sich mit "viel Leidenschaft in Auseinandersetzungen geworfen", nicht nur im Interesse der Gewerkschaften und der Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst, sondern "darüber hinaus, für das große Ganze".
Das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, das Streben nach mehr Miteinander und einem fairen Ausgleich der Interessen seien für Silberbach nicht nur Floskeln gewesen. "Dafür hat er ehrlich und überzeugt gebrannt", betonte Geyer.
Der Beamtenbund ist nach eigenen Angaben mit mehr als 1,3 Millionen Mitgliedern die Interessenvertretung für Beamtinnen und Beamte sowie Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst und im privaten Dienstleistungssektor. Der Dachverband hat 41 Mitgliedsgewerkschaften.
F.Ramirez--AT