-
Krise in transatlantischen Beziehungen: Merz trifft Rubio bei Sicherheitskonferenz
-
Merz geht auf Distanz zu USA - und ruft zur Erneuerung des Bündnisses auf
-
EU-Klimakommissar Hoekstra dringt auf Emissionshandel für Gebäude und Verkehr
-
Louvre unter Druck: Massiver Ticketbetrug und neuer Wasserschaden
-
Merz zu Russland-Dialog bereit: "Wenn es sinnvoll ist"
-
US-Inflation sinkt im Januar auf 2,4 Prozent
-
Sprint: DSV-Männer ohne Chance - Fillon Maillet holt Gold
-
Alabali Radovan begrüßt Forderung aus Union nach Stärkung der Entwicklungspolitik
-
Bangladescher wählen mehrheitlich nationalistische BNP und stimmen für Reformen
-
Merz: Europa muss Abhängigkeit von den USA beenden
-
Bericht: Merz ließ Liste mit Druckmitteln gegen USA anfertigen
-
41-Jähriger stirbt nach gewaltsamer Auseinandersetzung an Restaurant in Hamburg
-
Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer von Mette-Marits Sohn hatte Schlaftabletten genommen
-
Merz bestätigt Gespräche mit Macron über atomare Abschreckung
-
Merz: In Ära der Großmächte ist unsere Freiheit gefährdet
-
Pistorius und Selenskyj eröffnen deutsch-ukrainische Drohnenproduktion
-
Umsturzpläne von Reichsbürgergruppe: Weitere Anklage in Stuttgart erhoben
-
Steuererklärung per App startet im Juli für 11,5 Millionen Steuerpflichtige
-
Münchner Sicherheitskonferenz offiziell eröffnet
-
Bahn-Sicherheitsgipfel: Bodycams für Mitarbeiter und mehr Personal in Zügen
-
Solidarität mit Protesten in Iran: Brandenburger Tor in Berlin wird angestrahlt
-
Vor Kommunalwahl in Bayern: Gericht kippt Redeverbot für AfD-Politiker Höcke
-
US-Richter stoppt Sanktionen gegen Senator Kelly nach Aufruf zur Befehlsverweigerung
-
Poker beendet: Upamecano verlängert beim FC Bayern
-
Neue Ukraine-Gespräche ab Dienstag in Genf
-
Achtes Gold: Kläbo stürmt zum Olympia-Rekord
-
Historischer Hattrick: Gidsel erneut Welthandballer
-
Lebenslange Haft für Mord an Lebensgefährtin aus Eifersucht in Bayern
-
Wahlsieger in Thailand plant Koalition mit Partei von Ex-Regierungschef Thaksin
-
Betrieb an Flughafen Köln/Bonn wegen Sicherheitsvorfalls zeitweise gestört
-
Heraskewytsch vor CAS-Urteil: "Wahrheit wird sich durchsetzen"
-
Wegen Russland-Kontakten: Bundestag darf AfD-Mitarbeiter Hausausweis verweigern
-
Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL: Vorerst wohl keine Eskalation
-
"Jetzt schlägt die Stunde Europas": Wadephul fordert mehr Investitionen in Verteidigung
-
Massive Kritik an Abschaffung zentraler US-Klimavorgabe durch US-Präsident Trump
-
Kreml kündigt neue Ukraine-Gespräche in der kommenden Woche an
-
Nach Vonovia-Niederlage vor Gericht: Finanztip rät Mietern zur Nebenkostenprüfung
-
Gewaltsamer Tod von Zugbegleiter: Bahn-Sicherheitsgipfel begonnen
-
Frau nach Trennung mit Nachthemd erdrosselt: Nürnberger Mordurteil rechtskräftig
-
Tarifrunde für Länderbeschäftigte fortgesetzt - Einigung am Freitag angestrebt
-
Bayern bei Neuer-Zukunft entspannt: "Will das genießen"
-
Erzeugerpreise für Landwirte 2025 minimal gestiegen
-
"Lieber Herr Merz - es tut mir super leid": Olympiasieger drückt Anruf von Kanzler weg
-
Sicherheitsvorfall: Flugbetrieb in Köln/Bonn wenige Stunden unterbrochen
-
Mit Ukraine-Schal: Heraskewytsch wartet auf CAS-Urteil
-
"Lücke nach Wegfall der USA füllen": Ischinger fordert mehr deutsche Ukraine-Unterstützung
-
Sicherheitsvorfall: Flugbetrieb in Köln/Bonn unterbrochen
-
US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz in München eingetroffen
-
Tödlicher Unfall in Bayern: S-Bahn schleift Auto hunderte Meter mit
-
NBA: Kleber siegt mit den Lakers - Rekord für James
Nato-Gipfel in Den Haag: Geschlossenheit und ein Rest Zweifel
Vor Beginn des Nato-Gipfels in Den Haag haben die Bündnispartner sich angesichts der Bedrohung durch Russland um Geschlossenheit bemüht. Nato-Generalsekretär Mark Rutte hob bei einer Veranstaltung im Vorfeld des Gipfels am Dienstag das "vollkommene Bekenntnis" von US-Präsident Donald Trump zur Nato hervor. Trump selbst sagte, er erwarte einen "erfolreichen" Gipfel, streute aber gleichzeitig erneut Zweifel an der Bereitschaft der USA, ihre Nato-Partner im Falle eines Angriffs zu verteidigen.
Der Nato-Gipfel beginnt am Dienstagabend mit einem Empfang des niederländischen Königspaars im Schloss Huis ten Bosch für die Staats- und Regierungschefs, zu dem auch Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet werden.
Die Nato-Partner hatten sich im Vorfeld des Gipfels darauf geeinigt, bis 2035 mindestens 3,5 Prozent ihres jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung und 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Infrastruktur auszugeben. Das entspricht zusammen den von Trump geforderten fünf Prozent des BIP für die Verteidigung.
In der Nato hatte es rund um Trumps Wiederwahl im November Befürchtungen gegeben, der Republikaner könnte dem transatlantischen Militärbündnis den Rücken kehren. Trump hatte den europäischen Verbündeten und Kanada im Wahlkampf mit einem Aus des Beistandspakts gedroht, wenn sie nicht genug in die eigene Verteidigung investierten.
Rutte sagte am Dienstag, das Bekenntnis der USA gehe mit der Erwartung einher, "dass wir uns endlich mit diesem riesigen Stein im Schuh befassen, diesem riesigen Ärgernis", dass die Europäer und Kanadier nicht genug für die Verteidigung ausgäben. Gleichzeitig betonte er, der eigentlich Grund für die Verteidigungsausgaben sei die Bedrohung aus Russland.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte angesichts der neuen "historischen" Ausgabenziele, das "Europa der Verteidigung ist endlich erwacht".
Rutte und von der Leyen trafen am Dienstag in Den Haag auch zu Gesprächen mit Selenskyj zusammen. Der ukrainische Präsident bekräftigte den Wunsch seines Landes, der Nato beizutreten. Es sei "sehr wichtig, dass diese Richtung nicht geändert wird", sagte Selenskyj in Bezug auf den vor einem Jahr beim Nato-Gipfel in Washington festgelegten "unumkehrbaren Weg" der Ukraine in die Nato.
Die Trump-Regierung steht einem Beitritt der Ukraine zur Nato äußerst kritisch gegenüber. Ein klares Bekenntnis zu einem Nato-Beitritt der Ukraine wird es daher in der Gipfelerklärung von Den Haag nicht geben. Zu den eigentlichen Arbeitssitzungen des Gipfels am Mittwoch ist Selenskyj nicht eingeladen. Washington und Kiew stellten jedoch für Mittwoch ein Treffen der beiden Präsidenten in Aussicht.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warb unterdessen in seiner Regierungserklärung im Bundestag für die massive Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Die Nato wolle damit erreichen, "dass es niemand wagen kann, uns anzugreifen". Merz wollte im Anschluss an die Regierungserklärung nach Den Haag reisen. Dort war nach Angaben aus Paris ein Treffen im sogenannten E3-Format zwischen Merz, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer geplant.
Die Nato hofft, Trump beim Gipfel mit dem Beschluss zu der massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben zu einem klaren Bekenntnis zum Bündnisversprechen für die gegenseitige Verteidigung zu bewegen.
Vor seinem Abflug aus Washington zeigte der US-Präsident sich optmistisch in Bezug auf den Gipfel. "Ich glaube, es wird ein Erfolg werden", sagte er. Wenig später, an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, antwortete er allerdings auf eine Frage zur Beistandsverpflichtung nach Artikel Fünf des Nordatlantikvertrags: "Es gibt zahlreiche Definitionen von Artikel Fünf." Er habe sich "verpflichtet, ihr Freund zu sein", sagte er mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs der Nato-Länder. "Ich bin entschlossen, ihnen zu helfen."
H.Romero--AT