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Durchsuchungen bei Schleusern in Bayern: Ermittlungen gegen fünf Tatverdächtige
Mit Durchsuchungen in Bayern sind Ermittler gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Die Bundespolizei durchsuchte am Dienstag drei Wohnungen in Regensburg, in Langquaid im Landkreis Kelheim sowie in Pförring im Landkreis Eichstätt, wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen fünf Syrer im Alter zwischen 25 und 33 Jahren.
Ein 27-jähriger Tatverdächtiger wurde am Dienstagmorgen aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in Neustadt an der Donau festgenommen. Er soll am Mittwoch dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht im sächsischen Pirna vorgeführt werden. Bereits vor drei Wochen wurde ein 31-Jähriger festgenommen. Gegen die drei anderen Beschuldigten wurden bislang keine Haftbefehle beantragt.
Die Tatverdächtigen sollen im Jahr 2023 über mehrere Monate hinweg insgesamt 108 Menschen aus der Slowakei über Tschechien nach Deutschland eingeschleust haben. Die Migranten waren dabei den Angaben zufolge ungesichert auf der Ladefläche von Kleintransportern untergebracht und damit einer erheblichen Gesundheitsgefährdung ausgesetzt. Die Beschuldigten sollen dafür Geld in unbekannter Höhe von den Geschleusten kassiert haben.
Den Beschuldigten wird gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern in vier Fällen zur Last gelegt. Bei den Wohnungsdurchsuchungen beschlagnahmten die Beamten umfangreiche Beweismittel, darunter Handys und Speichermedien. An dem Einsatz waren im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden hundert Bundespolizisten beteiligt.
A.Taylor--AT