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Rettungsdienste: Elf Verletzte bei russischen Drohnenangriffen in Charkiw
Russland hat die Ukraine in der Nacht zum Freitag erneut mit Dutzenden Drohnen angegriffen. Bei russischen Drohnenangriffen seien elf Menschen in der nordöstlichen Region Charkiw verletzt worden, erklärte der ukrainische Rettungsdienst. Aus Russland wurden wiederum Dutzende ukrainische Drohnenangriffe gemeldet.
Zuletzt hatte es Bemühungen gegeben, eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine zu erreichen, sie blieben bislang jedoch erfolglos. Der türkische Außenminister Hakan Fidan, der am Freitag in die Ukraine reiste, äußerte dennoch die Ansicht, dass Moskau und Kiew eine Waffenruhe wollten.
"Ich stelle fest, dass die Sache mit dem Beginn der Verhandlungen eine optimistischere Wendung nimmt", sagte er laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu im Zug auf dem Weg nach Kiew. "Beide Seiten wollen eine Waffenruhe." Niemand sage, dass er keine Waffenruhe wolle.
Russland hatte am Mittwoch eine zweite Runde direkter Gespräche mit der Ukraine für kommenden Montag in Istanbul vorgeschlagen. Die Ukraine hat sich zu einem erneuten Treffen bereiterklärt, will aber vorher die russischen Bedingungen für einen Frieden erfahren.
Delegationen aus Russland und der Ukraine hatten am 16. Mai erstmals seit mehr als drei Jahren direkte Gespräche geführt. Das Treffen in der türkischen Metropole Istanbul endete ohne Annäherung in der Frage einer Waffenruhe. Allerdings wurde ein großer Gefangenenaustausch vereinbart, der mittlerweile abgeschlossen ist.
B.Torres--AT