-
Positionspapier: AfD-Bundestagsfraktion will Nord-Stream-Pipeline reaktivieren
-
Höhere Freibeträge: AfD-Fraktion will grundlegende Steuerreform
-
Spieler des Tages: Leon Goretza (Bayern München)
-
Ermittler warten auf Obduktionsergebnis nach Fund von vermisster Michelle H.
-
AS: Real will Kroos in sportliche Struktur einbinden
-
Chef der Jungen Union fordert Rückkehr zur Wehrpflicht zum kommenden Januar
-
Spritkrise: BSW-Gründerin Wagenknecht fordert Ablösung von Reiche und Klingbeil
-
Meniskusriss: Nationalspieler Köster wird operiert
-
Peking verspricht bei Besuch von Taiwans Oppositionsführerin intensiveren Austausch
-
Rekordvorsprung eingebüßt: McIlroy patzt und zittert
-
Gespräche gescheitert: Pakistan ruft USA und Iran zu Einhaltung von Waffenruhe auf
-
NHL: Oilers für Playoffs qualifiziert
-
"Milliardengrab E-Autos": Gewinn der größten 19 Autokonzerne 2025 stark geschrumpft
-
Bau von Trumps Ballsaal am Weißen Haus darf vorübergehend fortgesetzt werden
-
Parlamentswahl in Ungarn begonnen - Niederlage Orbans möglich
-
Mehr als 500 Festnahmen bei pro-palästinensischer Demonstration in London
-
Ungarn wählen neues Parlament - Niederlage Orbans möglich
-
Gedenkfeier zu Befreiung von Konzentrationslager Buchenwald vor 81 Jahren
-
Peru hält erste Runde der Präsidentschaftswahl sowie Parlamentswahl ab
-
Menschen in Benin wählen neuen Präsidenten
-
US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit dem Iran bei Gesprächen in Pakistan
-
US-Vizepräsident JD Vance: Keine Einigung mit dem Iran erzielt
-
Iranische Staatsmedien: Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Pakistan pausiert
-
Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All
-
Trump: Ausgang der Iran-Verhandlungen in Pakistan macht "keinen Unterschied"
-
Netanjahu: Wir haben Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört - Erneut Demo in Tel Aviv
-
Union trennt sich von Baumgart - Eta erste Bundesliga-Trainerin
-
Mehr als 200 Festnahmen bei pro-palästinensischer Demonstration in London
-
96 siegt am Böllenfalltor: Erste Heimniederlage für Darmstadt
-
Teheran dementiert Durchfahrt von US-Kriegsschiffen durch Straße von Hormus
-
Kiew meldet hunderte russische Verstöße gegen Oster-Feuerpause
-
Musiala kontert Kahn: "Ich will auf jeden Fall zur WM"
-
Netanjahu: Wir haben Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört
-
"Sagt viel aus": Hoeneß würdigt Münchner Rekordtorjäger
-
Iranische Medien: USA stellen bei Verhandlungen "inakzeptable Forderungen"
-
"Große Enttäuschung": DTB-Frauen im BJK-Cup erneut abgestiegen
-
Benzinpreis-Proteste in Irland: Polizeichef sieht "den Staat in Gefahr"
-
Goretzka knackt den Rekord: Bayern bereit für Real
-
Mehr als 90 Festnahmen bei pro-palästinensischer Demonstration in London
-
102. Treffer: FC Bayern sorgt für Bundesliga-Torrekord
-
USA und Iran führen in Pakistan direkte Gespräche über Kriegsende
-
BJK-Cup: DTB-Frauen steigen zum zweiten Mal in Folge ab
-
BVB-Boss Cramer verurteilt Pfiffe gegen Schlotterbeck
-
Erstmals in Europa: Niederlande erlauben Nutzung von Tesla-Selbstfahrfunktion
-
Weißes Haus: USA führen mit Iran und Pakistan direkte Dreiergespräche
-
Unions Güther zweitjüngster Bundesliga-Debütant
-
Der Absturz droht: Wolfsburg unterliegt Frankfurt
-
Leverkusen siegt bei schwachem BVB
-
Pilotengewerkschaft VC ruft für Montag und Dienstag zu Streiks bei Lufthansa auf
-
Streit über geplante Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington
Außenminister Wadephul: Sicherheit Israels ist Teil deutscher Staatsräson
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor seinem Antrittsbesuch in Israel hervorgehoben, das Existenzrecht und die Sicherheit Israels seien "Teil der deutschen Staatsräson". Er bekräftigte dabei am Samstag zugleich die Perspektive einer Zweistaatenlösung von Israel und Palästina als "beste Chance für Frieden und Sicherheit". Nachdrücklich wandte sich Wadephul gegen wieder aufflammenden Antisemitismus in Deutschland.
Wadephul landete am Samstagabend in Israel, wie der deutsche Botschafter Steffen Seibert im Onlinedienst X mitteilte. Die Reise des Ministers wenige Tage nach seinem Amtsantritt findet 80 Jahre nach dem Holocaust und 60 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel statt.
Zum Existenzrecht und zur Sicherheit Israels sagte Wadephul vorab weiter: "Dieses Bekenntnis müssen wir auch heute neu interpretieren, immer im Lichte unserer Geschichte und der internationalen Rechtsordnung, der wir besonders verpflichtet sind."
"Wir stehen klar an der Seite Israels", betonte Wadephul. Es gehörten aber auch "in unseren beiden Demokratien kritische Diskussionen über die Politik der eigenen Regierung und befreundeter Nationen dazu". Dies dürfe jedoch "nie für Antisemitismus missbraucht werden". Gegen diesen wolle die neue Bundesregierung in Deutschland "entschlossen vorgehen und die Vielfalt jüdischen Lebens fördern".
Mit Blick auf den Überfall der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 bekräftigte Wadephul das israelische Recht auf Selbstverteidigung. "Die Hamas muss ihren Kampf beenden, und alle Geiseln müssen endlich freikommen", forderte er. Allerdings kündigte er für seinen Besuch auch Fragen zu den "seit März wieder intensivierten Kampfhandlungen" durch Israel an.
Der CDU-Politiker forderte "einen Einstieg in ernsthafte Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit dem Ziel der Freilassung aller Geiseln und der Versorgung der Menschen in Gaza". Er wies darauf hin, dass die humanitäre Situation im Gazastreifen "mittlerweile unerträglich geworden ist".
Zudem bräuchten auch im Westjordanland "die Palästinenserinnen und Palästinenser eine Perspektive auf eine politische und wirtschaftliche Zukunft – damit Hass und Extremismus nicht weiter fruchtbaren Boden finden", verlangte der Außenminister. "Wie wir die palästinensische Behörde bei dringend notwendigen Reformen unterstützen können, wird genauso Thema meiner Gespräche sein wie der israelische Siedlungsbau."
Wadephul will laut Auswärtigem Amt in Israel am Sonntag politische Gespräche mit Außenminister Gideon Saar sowie Ministerpräsident Benjamin Netanjahu führen sowie die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem besuchen. Außerdem ist ein Gespräch mit Angehörigen von Hamas-Geiseln geplant. In Ramallah will Wadephul den Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Mustafa, treffen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Lage im Gazastreifen und der Region.
Am Sonntagabend reist Wadephul weiter nach London zu einem Treffen mit den Außenministern Frankreichs, Polens, Großbritanniens, Italiens, Spaniens und der Ukraine sowie der EU. Dabei soll es laut Auswärtigem Amt um die Stärkung der Euro-Atlantischen Sicherheit und die weitere Unterstützung der Ukraine gehen.
M.Robinson--AT