-
Trump kündigt US-Seeblockade der Straße von Hormus an
-
Hisbollah lehnt geplante Gespräche zwischen Libanon und Israel in Washington ab
-
Union und SPD ringen um Entlastungen - Weidel bietet Merz Zusammenarbeit an
-
Viererpack Bilbija: Paderborn gewinnt wilden Schlagabtausch
-
Sieg im Spitzenspiel: Schalke träumt weiter
-
Nach Scheitern der Gespräche ruft Pakistan USA und Iran zu Einhalten von Waffenruhe auf
-
Bürger im westafrikanischen Benin wählen neuen Präsidenten
-
Rekord-Beteiligung bei international beachteter Parlamentswahl in Ungarn
-
Wie einst Becker/Stich: Krawietz und Pütz siegen in Monte Carlo
-
Wahl in Ungarn: Rekord-Beteiligung von über 50 Prozent bis zum Mittag
-
28-Jähriger in Kölner Stadtpark erstochen - Zwei Verdächtige festgenommen
-
Oster-Feuerpause: Ukraine und Russland werfen einander zahlreiche Verstöße vor
-
Positionspapier: AfD-Bundestagsfraktion will Nord-Stream-Pipeline reaktivieren
-
Höhere Freibeträge: AfD-Fraktion will grundlegende Steuerreform
-
Spieler des Tages: Leon Goretza (Bayern München)
-
Ermittler warten auf Obduktionsergebnis nach Fund von vermisster Michelle H.
-
AS: Real will Kroos in sportliche Struktur einbinden
-
Chef der Jungen Union fordert Rückkehr zur Wehrpflicht zum kommenden Januar
-
Spritkrise: BSW-Gründerin Wagenknecht fordert Ablösung von Reiche und Klingbeil
-
Meniskusriss: Nationalspieler Köster wird operiert
-
Peking verspricht bei Besuch von Taiwans Oppositionsführerin intensiveren Austausch
-
Rekordvorsprung eingebüßt: McIlroy patzt und zittert
-
Gespräche gescheitert: Pakistan ruft USA und Iran zu Einhaltung von Waffenruhe auf
-
NHL: Oilers für Playoffs qualifiziert
-
"Milliardengrab E-Autos": Gewinn der größten 19 Autokonzerne 2025 stark geschrumpft
-
Bau von Trumps Ballsaal am Weißen Haus darf vorübergehend fortgesetzt werden
-
Parlamentswahl in Ungarn begonnen - Niederlage Orbans möglich
-
Mehr als 500 Festnahmen bei pro-palästinensischer Demonstration in London
-
Ungarn wählen neues Parlament - Niederlage Orbans möglich
-
Gedenkfeier zu Befreiung von Konzentrationslager Buchenwald vor 81 Jahren
-
Peru hält erste Runde der Präsidentschaftswahl sowie Parlamentswahl ab
-
Menschen in Benin wählen neuen Präsidenten
-
US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit dem Iran bei Gesprächen in Pakistan
-
US-Vizepräsident JD Vance: Keine Einigung mit dem Iran erzielt
-
Iranische Staatsmedien: Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Pakistan pausiert
-
Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All
-
Trump: Ausgang der Iran-Verhandlungen in Pakistan macht "keinen Unterschied"
-
Netanjahu: Wir haben Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört - Erneut Demo in Tel Aviv
-
Union trennt sich von Baumgart - Eta erste Bundesliga-Trainerin
-
Mehr als 200 Festnahmen bei pro-palästinensischer Demonstration in London
-
96 siegt am Böllenfalltor: Erste Heimniederlage für Darmstadt
-
Teheran dementiert Durchfahrt von US-Kriegsschiffen durch Straße von Hormus
-
Kiew meldet hunderte russische Verstöße gegen Oster-Feuerpause
-
Musiala kontert Kahn: "Ich will auf jeden Fall zur WM"
-
Netanjahu: Wir haben Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört
-
"Sagt viel aus": Hoeneß würdigt Münchner Rekordtorjäger
-
Iranische Medien: USA stellen bei Verhandlungen "inakzeptable Forderungen"
-
"Große Enttäuschung": DTB-Frauen im BJK-Cup erneut abgestiegen
-
Benzinpreis-Proteste in Irland: Polizeichef sieht "den Staat in Gefahr"
-
Goretzka knackt den Rekord: Bayern bereit für Real
Verfassungsschutz setzt Einstufung von AfD als gesichert rechtsextremistisch aus
Das Bundesamt für Verfassungsschutz setzt die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistische Bestrebung vorläufig aus und bezeichnet die Partei öffentlich nicht mehr so. Diese sogenannte Stillhaltezusage gilt, bis das Verwaltungsgericht Köln über den Eilantrag der AfD entschieden hat, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Mit der Einstufung legt der Verfassungsschutz auch die Beobachtung der Partei als gesichert rechtsextremistische Bestrebung auf Eis.
Wird eine Partei als gesichert rechtsextremistisch eingestuft, senkt das die Schwelle für Maßnahmen der Beobachtung und Informationsbeschaffung. Sie liegt dann niedriger, als wenn die Behörde eine Partei lediglich als Verdachtsfall führt, wie sie es bis Freitag vergangener Woche tat und nun vorläufig weiter so hält. Wann das Gericht über den Eilantrag der AfD entscheidet, ist noch nicht bekannt.
Am Freitag legte der Verfassungsschutz nach einer jahrelangen Prüfung die Neubewertung der AfD vor. Grund für die Einstufung sei eine "die Menschenwürde missachtende, extremistische Prägung der Gesamtpartei", hieß es. "Das in der Partei vorherrschende ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis ist nicht mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung vereinbar", teilte der Verfassungsschutz in der vergangenen Woche mit. Die Neubewertung befeuerte auch eine neue Debatte über ein eventuelles Verbotsverfahren gegen die Partei.
Die AfD setzt sich juristisch gegen die Hochstufung zur Wehr. Sie reichte eine Klage und einen Eilantrag bei dem Kölner Gericht ein. Dieses ist zuständig, weil das Bundesamt für Verfassungsschutz dort seinen Sitz hat. Es urteilte bereits 2022 zur Einstufung der AfD als Verdachtsfall. Damals verlor die AfD, ebenso wie später vor dem nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht in Münster.
Auch in diesem Verfahren hatte die AfD Anfang 2021 einen Eilantrag in Köln gestellt, auch hier gab der Verfassungsschutz eine Stillhaltezusage ab. Da er sich daran nicht hielt, verpflichtete ihn das Verwaltungsgericht im März 2021 in einer Zwischenentscheidung dazu, die AfD vorläufig nicht als Verdachtsfall einstufen oder so zu behandeln. Das galt ebenfalls bis zur Entscheidung über den Eilantrag.
Diese war laut Gericht für Juli 2021 geplant, fiel aber schließlich wegen der späten Übersendung von Akten durch den Verfassungsschutz erst im März 2022, als auch schon das Urteil fiel. Der Eilantrag der AfD scheiterte damals ebenso wie ihre Klage.
Im aktuellen Rechtsstreit über die neue Einstufung als gesichert rechtsextremistisch traf das Verwaltungsgericht noch keine inhaltliche Entscheidung. In der Stillhaltezusage versicherte der Verfassungsschutz auch, die Pressemitteilung über die Einstufung von seiner Internetseite zu entfernen. Am Donnerstagmittag war die Mitteilung bereits nicht mehr abrufbar.
Die AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel bezeichneten die Stillhaltezusage als "Teilerfolg gegen den Verfassungsschutz".
R.Chavez--AT