-
Medaillentraum erfüllt: Hase/Volodin holen Bronze im Paarlauf
-
Macron zu mehrtägigem Besuch in Indien eingetroffen - Rafale-Kampfjet-Deal erwartet
-
Gold verpasst: Nolte gewinnt Silber im Monobob
-
Verdi ruft bundesweit zu Streiks bei Autobahn GmbH auf - Auch Elbtunnel betroffen
-
Raimund und Wellinger verpassen Medaille um 16 Zentimeter
-
Bekannt aus "Der Pate" und "Apocalypse Now": US-Schauspieler Robert Duvall gestorben
-
Özdemir will frühere Senkung der Unternehmensteuer - statt Ausbau Mütterrente
-
Neue Atomgespräche mit den USA: Iranischer Außenminister trifft IAEA-Chef Grossi
-
Bahn: Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin deutlich in Verzug
-
Social-Media-Verbot für Kinder: Familienministerin Prien offen für SPD-Vorstoß
-
Israel billigt Grundbuchregistrierung im Westjordanland - EU fordert Kehrtwende
-
Rosenmontagszüge in Karnevalshochburgen: Beißender Spott über Putin in Düsseldorf
-
Erfinder von Konstruktionsspiel Kapla ist tot
-
Grüne fordern schnelleren Windkraftausbau und Anspruch auf Solar-Anschluss
-
FDP scheitert endgültig mit Klage wegen TV-Triell in Baden-Württemberg
-
Klingbeil zu "Made in Europe": Europäer sollen "nicht die Dummen" sein
-
Social-Media-Verbot für Kinder: SPD-Vorstoß stößt auf breite Ablehnung
-
Wahlkampfhilfe für Orban: US-Außenminister Rubio besucht Ungarn
-
Kurzarbeitergeld in die eigene Tasche gesteckt: Mann in Niedersachsen verurteilt
-
Ballon mit Geburtstagsgruß schwebt 200 Kilometer - bis zum Stuttgarter Flughafen
-
Klingbeil will kleine und mittlere Einkommen entlasten - Grüne und Linke dafür
-
Kommission prüft Rente mit 70 - Junge Union will Mittel für Rente kürzen
-
Platz neun: Straßer schimpft und tobt
-
Rentenbeiträge: Linke fordert Anstieg des Arbeitgeberanteils auf 60 Prozent
-
Malinin beklagt Online-Hass: "Führt zum Zusammenbruch"
-
Epstein-Affäre: Razzien bei Frankreichs Ex-Kulturminister Lang
-
Karlsruhe weist Beschwerde wegen verzögerten Versands von Briefwahlunterlagen ab
-
Steinmeier im Libanon: Alle Seiten müssen Verpflichtungen aus Waffenruheabkommen einhalten
-
Zweiter Jahrestag von Nawalnys Tod: Mutter fordert "Gerechtigkeit" für ihren "ermordeten" Sohn
-
Rosenmontagszüge in Karnevalshochburgen gestartet: Spott für Putin aus Düsseldorf
-
Bärlauchdiebe in Sachsen unterwegs: 80 Kilogramm Knollen ausgegraben
-
KI-Videos: Tiktok-Konzern Bytedance verspricht Achtung von Urheberrecht
-
Rubio vor ungarischer Parlamentswahl zu Orban: Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg
-
Gericht kippt Rückkehr zu Tempo 50 auf Hauptverkehrsachse in München
-
Grönlands Hauptstadt verzeichnet wärmsten Januar seit Aufzeichnungsbeginn
-
Umfrage: Deutlich mehr Senioren nutzen soziale Medien
-
Verzicht auf Fleisch oder Süßes: Mehr als zwei Drittel halten Fasten für sinnvoll
-
Dortmund gegen Bergamo ohne Schlotterbeck und Süle
-
Neuer-Vertrag: Eberl nennt Bedingungen
-
Landessozialgericht stellt klar: Kein Bürgergeld für Studierende
-
Slalom-Ass Straßer weit zurück
-
Iranischer Außenminister zu neuen Atomgesprächen mit den USA in Genf
-
Linke fordert Anstieg des Arbeitgeberanteils bei der Rente auf 60 Prozent
-
Winterferien und Olympische Spiele enden: ADAC rechnet mit viel Verkehr
-
Klingbeil unterstützt Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige
-
Russische Schattenflotte auf Ostsee: Greenpeace warnt vor Ölpest bei Havarie
-
Höhepunkt des Straßenkarnevals: Kölner Rosenmontagszug gestartet
-
Weniger Ausweiskontrollen sollen für weniger Gewalt in Zügen sorgen
-
Ausrufezeichen zum Auftakt: Lochner distanziert Friedrich
-
Klingbeil will bis 2027 kleine und mittlere Einkommen bei Steuer entlasten
Seoul: Nordkorea feuert mehrere ballistische Raketen ab
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben am Donnerstagmorgen mehrere ballistische Raketen abgefeuert. Der Generalstab in Seoul erklärte, es sei der Start von "mehreren Arten ballistischer Kurzstrecken-Raketen" festgestellt worden. Die Geschosse seien in etwa "zwischen 08.10 Uhr (Ortszeit, 01.10 Uhr MESZ) und 9.20 Uhr aus dem Gebiet Wonsan in Nordkorea abgefeuert worden". Unterdessen äußerten die USA im UN-Sicherheitsrat scharfe Kritik an Russland wegen dessen Unterstützung für Nordkorea.
Zu dem jüngsten Raketenabschuss erklärte der südkoreanische Generalstab weiter, die Geschosse seien in Richtung Ostmeer abgefeuert worden und in die Gewässer östlich der koreanischen Halbinsel ins Meer gestürzt. Ostmeer ist der in Südkorea gebräuchliche Begriff für das Nebenmeer des Pazifiks, das auch als Japanisches Meer bezeichnet wird.
Der Generalstab in Seoul erklärte, es handle sich um einen "eindeutigen Akt der Provokation", der eine "ernsthafte Bedrohung für Frieden und Stabilität" darstelle. Das südkoreanische Militär beobachte gemeinsam mit den im Land stationierten US-Kräften "aufmerksam verschiedene Aktivitäten Nordkoreas, um Fehlentscheidungen (durch Nordkorea) zu verhindern", hieß es weiter.
Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums hatte der Abschuss der Geschosse keine Auswirkungen auf das Land.
Die Führung in Pjöngjang hatte Ende April ein neues Kriegsschiff vorgestellt, das mit Atomwaffen bestückt werden kann. Der 5000 Tonnen schwerer Zerstörer "Choe Hyon" kann Beobachtern zufolge zwei taktische Kurzstrecken-Atomraketen tragen.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Nordkorea eine Reihe von ballistischen Raketen abgefeuert und so gegen die vom UN-Sicherheitsrat gegen das Land verhängten Sanktionen verstoßen.
Der UN-Sicherheitsrat kann bereits seit Jahren keine Resolutionen mehr gegen Nordkorea verabschieden, da die ständigen Sicherheitsratsmitglieder China und Russland Pjöngjang unterstützen. Gegen eine für 2022 geplante Resolution zu neuen Sanktionen gegen Nordkorea wegen der laufenden Raketentests hatten Peking und Moskau ihr Veto eingelegt.
Im März 2024 hatte Russland mit seinem Veto im UN-Sicherheitsrat faktisch das System zur Überwachung der Einhaltung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea beendet. Den hierfür zuständigen Ausschuss gibt es mittlerweile nicht mehr.
Die USA übten vor diesem Hintergrund am Mittwoch (Ortszeit) scharfe Kritik an Russland. Es sei angesichts der vorgelegten Beweise "klar", dass Russland die Umsetzung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea "zynisch behindert, um sich der Kritik an seinen eigenen Verstößen zu entziehen", sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Dorothy Shea.
Nordkorea verstoße "weiterhin unverhohlen gegen die Resolutionen des Sicherheitsrats", indem es Kohle und Eisenerz nach China exportiere und so direkt seine "illegalen Programme für Massenvernichtungswaffen und ballistische Raketen" finanziere, sagte Shea weiter.
Die US-Botschafterin verwies zudem auf massive Waffenexporte aus Nordkorea nach Russland. Pjöngjang habe seit September 2023 "über 24.000 Container mit Munition und munitionsbezogenem Material sowie weit über 100 ballistische Raketen" nach Russland geliefert, damit sie dort gegen die Ukraine eingesetzt werden könnten.
Nordkorea hatte seine Beziehung zu Russland in den vergangenen Jahren deutlich gestärkt. Im April bestätigte Pjöngjang erstmals die Entsendung von Truppen nach Russland. Nach Angaben aus Moskau und Pjöngjang begannen beide Staaten kürzlich mit dem Bau der ersten Grenzbrücke zwischen den Ländern.
Der südkoreanische Forscher Yang Moo Jin von der Universität für Nordkorea-Studien in Seoul sieht in den Raketenabschüssen vom Donnerstag ein mögliches Signal in Richtung Moskau. Offenbar wolle Pjöngjang "an seinen Beitrag und sein Interesse" an Russlands Versuch erinnern, den Gedenktag zum Sieg über Nazi-Deutschland als "Triumph über die Ukraine" zu inszenieren, sagte Yang der Nachrichtenagentur AFP.
Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea befinden sich derzeit auf einem Tiefpunkt. Anfang April hatte die südkoreanische Armee nach eigenen Angaben Warnschüsse abgegeben, da zehn nordkoreanische Soldaten kurzzeitig die militärisch befestigte Grenze zwischen beiden Staaten überquert hätten.
Südkorea und Nordkorea sind über sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Korea-Kriegs im Jahre 1953 formell weiterhin im Kriegszustand. Die USA haben zehntausende Soldaten in Südkorea stationiert, unter anderem zum Schutz Südkoreas.
P.Smith--AT