-
Monsanto schließt Milliarden-Vergleich zu Glyphosat-Klagen
-
Wende im Bieterkampf: Warner Bros gibt Paramount noch eine Woche Zeit
-
USA und Iran: Fortschritte bei zweiter Runde von Atomgesprächen in Genf
-
Drohnen-Deal: Pistorius teilt Sorge wegen Einfluss von Peter Thiel
-
IG Metall stellt Strafanzeige gegen Tesla-Geschäftführer in Grünheide
-
US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson mit 84 Jahren gestorben
-
Wahlplakat mit Hitlergruß: AfD-Landtagsabegordneter zu Geldstrafe verurteilt
-
Zehntausende demonstrieren im Kosovo gegen Haager Prozess gegen Ex-Präsident Thaci
-
Pistorius: Irans Vorgehen in Straße von Hormus birgt "Spannungspotenzial"
-
Bericht: Bundesregierung will mit Milliardenfonds kritische Infrastruktur schützen
-
DSV-Staffel abgeschlagen Vierter - Frankreich holt Gold
-
Unter eigener Flagge: Sechs Russen bei Winter-Paralympics dabei
-
Autobahn GmbH: Keine Tunnelsperrungen durch Streik
-
Moskau und Kiew verhandeln wieder - Erneute massive Angriffe auf Ostukraine
-
Schädlicher Weichmacher im Urin von Kindern und Jugendlichen nachgewiesen
-
Drohgebärden zur zweiten Runde der Atomgespräche zwischen USA und Iran in Genf
-
Grüne fordern Merz zu mehr Unterstützung für Ukraine auf
-
Trotz starkem Start: DEB-Team müht sich ins Viertelfinale
-
Tennis: Bundestrainer Beltz übernimmt deutsches Frauenteam
-
Geiger und Co. nach Absturz wieder ohne Medaille
-
Verfassungsschutz in Niedersachsen stuft AfD zu Beobachtungsobjekt hoch
-
Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine haben in Genf begonnen
-
AfD-Verwandtschaftsaffäre: Union offen für Gesetzesverschärfung
-
US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren gestorben
-
Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie
-
"Like a Virgin"-Songwriter Billy Steinberg gestorben
-
Prien kündigt Gesetzentwurf zu Freiwilligendiensten in diesem Jahr an
-
ZDF entschuldigt sich für nicht gekennzeichnete KI-Bilder im "heute journal"
-
Studie: Hälfte der Ukraine-Geflüchteten in Arbeit - aber strukturelle Grenzen
-
Irans Staatsfernsehen: Straße von Hormus wird während Manövers teilweise geschlossen
-
Zähe Blutsauger: Kalter Winter schadet Zecken nicht
-
Jobabbau in der Industrie hält an - Stimmung von Unternehmen leicht verbessert
-
Mietpreisbremse verletzt kein Grundrecht: Beschwerde scheitert in Karlsruhe
-
Verfassungsschutz in Niedersachsen stuft AfD zum Beobachtungsobjekt hoch
-
Illegale Produkte und Suchtfaktor: EU ermittelt gegen Onlinehändler Shein
-
WM-Quali: DFB-Frauen mit Wamser, Schüller und Kleinherne
-
Tarique Rahman als neuer Regierungschef von Bangladesch vereidigt
-
Mindestens 17 Tote bei Anschlägen und Schusswechseln im Nordwesten Pakistans
-
Stärkung von Freiwilligendiensten: Grüne fordern bessere Finanzierung
-
Ifo: Politik muss Schrumpfen der Bevölkerung bis 2070 stärker einbeziehen
-
Stärkerer Anstieg der Lebensmittelpeise treibt Inflation zu Jahresbeginn
-
Macron nahestehende Diplomatin wird Leitung von Pariser Kulturinstitut übernehmen
-
Rostock: Neunjähriger Hobbydetektiv klärt Ladendiebstahl auf
-
US-Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren gestorben
-
Großrazzia wegen Drogen in Kiel: 400 Beamte durchsuchen Objekte in Stadtteil Gaarden
-
Kombination: Geiger nach Springen weit zurück
-
Frankreich will Abschuss von Wölfen erleichtern
-
Skitourengeher im Allgäu bei Lawinenabgang gestorben
-
Bundesverfassungsgericht: Mietpreisbremse verletzt keine Grundrechte
-
Feuerwehr richtet zur Seite gekippte Elefantenkuh in hessischem Zoo wieder auf
Katja Wolf bleibt BSW-Chefin in Thüringen
Beim BSW in Thüringen ist Katja Wolf als Landesvorsitzende bestätigt worden. Die Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin im Kabinett von Thüringens CDU-Regierungschef Mario Voigt wurde am Samstag bei einem Parteitag in Gera in geheimer Wahl mit 61 Stimmen wiedergewählt. Ihre von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht unterstützte Herausforderin, die Landtagsabgeordnete Anke Wirsing, kam nur auf 35 Stimmen.
Mit dem Votum hätten die Mitglieder "ein klares Zeichen für Zusammenhalt und die Fortsetzung des erfolgreichen Aufbaus" des BSW in Thüringen gesetzt, erklärte die Partei. Zum zweiten Landesvorsitzenden wurde der Musiker Gernot Süßmuth gewählt. Er erhielt 63 Ja-Stimmen, 27 der 98 stimmberechtigten Mitglieder des Parteitags votierten gegen ihn.
Der ursprünglich ebenfalls kandidierende Matthias Bickel zog seine Bewerbung zurück - "zugunsten der innerparteilichen Geschlossenheit", wie die Partei mitteilte, die dies als "respektvolle und von vielen gewürdigte Geste" bezeichnete.
Zuvor hatte bereits der bisherige Ko-Vorsitzende des Thüringer BSW, Infrastrukturminister Steffen Schütz, auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Im Vorfeld des Parteitags war es zu einem innerparteilichen Machtkampf um die Neuwahl der Thüringer Parteispitze gekommen. BSW-Bundeschefin Sahra Wagenknecht und die Ko-Vorsitzende Amira Mohamed Ali drangen auf eine Trennung von Partei- und Regierungsamt. Auch Generalsekretär Christian Leye unterstützte offiziell die Gegenkandidaten.
Wolf und Schütz beharrten zunächst auf ihrer Kandidatur und kritisierten die Einmischung aus Berlin. Beide führten den Thüringer Landesverband seit der Gründung im März 2024. Seinen Rückzug begründete Schütz mit mangelnder Kompromissbereitschaft der BSW-Bundesspitze.
Der neue Ko-Vorsitzende Gernot Süßmuth ist einer der Mitbegründer des BSW in Thüringen, er hatte bislang kein Parteiamt. Der Musiker ist erster Konzertmeister der Staatskapelle Weimar. Er kandidierte bei der Landtagswahl im September, verfehlte den Einzug ins Parlament aber knapp. Zudem war er Bundestagskandidat.
Wolf gehörte bis zu ihrem Parteiwechsel zu den bekanntesten Linken-Politikern im Freistaat. Sie saß bereits von 1999 bis 2012 im Thüringer Landtag, bevor sie Oberbürgermeisterin von Eisenach wurde. Dieses Amt übte sie zwölf Jahre lang aus.
Bei der Landtagswahl im September war die vom Thüringer Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD stärkste Kraft geworden, noch vor der CDU. Die Christdemokraten unter ihrem Landeschef Voigt einigten sich anschließend mit BSW und SPD auf eine gemeinsame Koalition. Bereits damals mischte sich die BSW-Bundesspitze um Wagenknecht wiederholt in die Thüringer Gespräche zur Regierungsbildung ein.
Th.Gonzalez--AT