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Amtsinhaber Noboa führt in Stichwahl um Präsidentenamt in Ecuador
In der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Ecuador liegt der amtierende Präsident Daniel Noboa deutlich in Führung. Nach Auszählung von 78 Prozent der Stimmen erhielt der 37-Jährige nach Angaben der Wahlbehörde am Sonntag (Ortszeit) 56 Prozent der Stimmen. Seine linksgerichtete Rivalin Luisa González lag demnach bei 44 Prozent. Beobachter hatten mit einem knappen Rennen gerechnet.
Noboa zeigte sich nach der Schließung der Wahllokale zuversichtlich. "Vielen Dank an alle Ecuadorianer, die mutig zur Wahl gegangen sind. Heute wird ein großartiger Tag", schrieb er in einem Onlinedienst.
In der ersten Wahlrunde am 9. Februar hatte Noboa nur knapp vor González gelegen, sodass eine Stichwahl nötig wurde. Noboa hatte im Wahlkampf versprochen, mit Härte gegen die Drogenkartelle und Gewalt in dem südamerikanischen Land vorzugehen.
kbh
M.White--AT